Beim Brot-Sommelier-Abend in der Handwerksbäckerei Büsch trafen sich regionale Landwirte. Norbert Büsch (l.) und alle Anwesenden freuen sich über die erfolgreiche Einführung des Emmer-Anbaus in der Region (Foto: Baum-Kommunikation)

Kamp-Lintfort. Gemeinsam verkosteten sie das, was sie im Jahr davor für die Handwerksbäckerei Büsch auf ihren Feldern angebaut hatten: Emmer und Dinkel – dieses Mal nicht als Korn, sondern zusammen in einem leckeren Brot frisch gebacken. Und waren sich einig, dass das, was Norbert Büsch und seine Mitarbeiter aus ihrem Getreide gezaubert hat, ganz besonders gut schmeckt. „Einfach lecker und luftig“, so die einhellige Meinung.

Norbert Büsch hatte den regionalen Anbauern anlässlich des gemeinsamen Auftritts auf der Grünen Woche in Berlin einen Sommelier-Abend mit anschließender Backstuben-Führung versprochen. Und er hielt gern Wort. „Gemeinsam mit den Landwirten aus der Region und der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, die gleich ihre Unterstützung angeboten und das Saatgut zur Verfügung gestellt hatte, wagten wir uns im letzten Jahr an dieses Vorhaben. Es war ja für uns alle Neuland, denn keiner hatte bisher Emmer angebaut“, erzählt Norbert Büsch. Auch für ihn und seine Bäckermeister war der Umgang mit Emmer neu und eine Herausforderung. Die ist aber so gut gemeistert worden, dass das Emmer-Dinkel-Brot einen beeindruckenden Erfolgszug angetreten haben. Sie zählen mittlerweile zu den meistverkauftesten Broten der Handwerks­bäckerei Büsch.

Regionaler Anbau ist wichtig

Grund genug für beide Seiten, die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben und eine Vereinbarung über Anbau und Abnahme auch für das nächste Jahr zu treffen. „Es ist uns sehr wichtig, dass wir unser Korn aus der Region bekommen. Auch aus ökologischer Sicht.  Hier kennen wir die Landwirte und wissen, wie viel Mühe sie sich beim Anbau geben“, erläutert Norbert Büsch. „Auch die Unterstützung der der Landwirtschaftskammer wissen wir zu schätzen und nutzen sie gern.“

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