An der Barbarastraße könnte ein zentraler Platz entstehen (Quelle: A24 Landschaft)

Moers. Die Flächen für Vereins- und Breitensportler liegen zentral und sind umringt von schattenspendenden Bäumen. Um die Anlage kann man spazieren oder joggen. An der Barbarastraße ist ein Platz, der die Barbaraschule mit einem Stadtteilzentrum und das Familienzentrum anbindet. Das Invalidenwäldchen wird neu hergerichtet und ist eine Art grüne Lunge. So könnte es in einigen Jahren in Meerbeck aussehen. Denn diese Ideen stammen aus dem Realisierungswettbewerb „Volkspark Neu_Meerbeck/ Grüner Kern – soziale Mitte“ und sind Grundlage für die weitere Planung. Zwölf Landschaftsplanungsbüros haben insgesamt teilgenommen. Für die Jury – bestehend aus Landschaftsplanern, Vertretern der Politik, der Stadtverwaltung und Akteuren vor Ort – hat das Büro „A24 Landschaft – Landschaftsarchitektur, Jan Grimmek“ aus Berlin den besten Entwurf erstellt. Alle Arbeiten werden in einer kleinen Ausstellung präsentiert. Sie sind vom 2. bis zum 31. August im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck zu sehen.

Pläne mit Bürgern konkretisieren
Der Siegerentwurf ist Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Areals rund um das Rheinpreußenstadion, das Invalidenwäldchen und die Barbarastraße. „Er bietet einen guten Rahmen, um zusammen mit den Bürgern und der Verwaltung die Inhalte und Planungen in den nächsten Monaten zu konkretisieren und mit Leben zu füllen“, erläuterte der Technische Beigeordnete Thorsten Kamp bei der Preisverleihung am Mittwoch, 25. Juli. Mit der Aufwertung der verschiedenen Grün- und Freiflächen im Herzen von Meerbeck wird eine zentrale Maßnahme aus dem „Integrierten Handlungskonzept Neu_Meerbeck“ umgesetzt. Finanziert wird die Maßnahme aus dem Bund-Länder-Förderprogramm „Soziale Stadt“.

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