Freiwilligenkarte (Foto: Elke Brochhagen)

Essen. Seit 2015 werden mit der Essener Freiwilligenkarte Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler für ihr wertvolles Engagement bedacht. Zahlreiche Essenerinnen und Essener wurden seitdem mit der Überreichung der Karte ausgezeichnet. Am Dienstag (17.7.) verlieh Oberbürgermeister Thomas Kufen die 1000. Essener Freiwilligenkarte.

Das Stadtoberhaupt übergab die Karte mit seinem ausdrücklichen Dank an eine Mitarbeiterin der Evangelischen Telefonseelsorge Essen. Die Ehrenamtlerin engagiert sich dort bereits seit 15 Jahren in der anonymen Telefonberatung mit einem hohen Maß an Einfühlungsvermögen und Verständnis.

„Wir können als Stadt sehr stolz darauf sein, dass viele Ehrenamtliche sich in zahlreichen Bereichen der Gesellschaft einbringen, ihre Zeit investieren, ein offenes Ohr haben oder einfach tatkräftig mit anpacken. Sie übernehmen aktiv Verantwortung für ein funktionierendes Zusammenleben in unserer Stadt“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen bei der Überreichung.

Zum Hintergrund

Die Freiwilligenkarte ist vor allem ein Zeichen der Wertschätzung des bürgerschaftlichen Engagements und Bestandteil des vom Rat der Stadt Essen beschlossenen Konzeptes zur Förderung der Anerkennungskultur.

Beantragen können die Karte alle Personen ab 16 Jahren, die zum Zeitpunkt der Antragstellung in Essen ehrenamtlich und unentgeltlich tätig sind (Anträge unter www.essen.de/freiwilligenkarte). Sie gilt in Essen für drei Jahre und kann danach verlängert werden. Inhaberinnen und Inhaber der Freiwilligenkarte erhalten Ermäßigungen für Jahreskarten des Grugaparks, eine kostenlose Servicekarte der Stadtbibliothek Essen, sofern sie im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit auf Bücher oder Ähnliches angewiesen sind und ab der Spielzeit 2018/2019 Tickets für ausgewählte Aufführungen und Konzerte zu vergünstigten Preisen der Theater und Philharmonie Essen.

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