Razzia am Ruhrstrand am letzten Wochenende (Foto: privat)

Mülheim. Sehr zufrieden zeigen sich die Grünen mit der gesteigerten Kontrollintensität in den Ruhrauen. Ordnungs- und Umweltamt hatten dort am letzten Wochenende ohne Vorankündigung personell Präsenz gezeigt und zahlreiche Umweltvergehen geahndet.

„Die Ruhrauen“, freut sich Fraktionssprecher Tim Giesbert, „sind nicht länger weitgehend rechtsfreier Raum. Bei allem Verständnis für Freizeitvergnügungen dürfen sie nicht zur Gefahr oder Beeinträchtigung für Mitmenschen, Wildtiere und Naturschutz werden.“

Die Stadt, so der sicherheitspolitische Sprecher Hubert Niehoff, setze ein Zeichen im Sinne des Umwelt- und Naturschutzes sowie der Rücksichtnahme auf andere Erholungssuchende. Die Strategie, Kontrollen nicht vereinzelt, sondern in höherer Personenzahl vorzunehmen, sei angesichts teils größerer Gruppen, mit denen man es zu tun habe, richtig.

Früchte trage nun, erinnert Giesbert, eine gemeinsame Initiative von Grünen, SPD und Linken aus dem Juni letzten Jahres. Ihr entsprang nach einstimmigem Beschluss des Ausschusses für Sicherheit und Ordnung die Neukonzeptionierung des Streifendienstes beim Ordnungsamt. Sie gehe einher mit personeller Aufstockung, Ausbau der Leitstelle, verbesserter Ausbildung und Ausrüstung sowie neuer Schwerpunktsetzung. Giesbert und Niehoff: „Wir gehen davon aus, dass dies kein Strohfeuer bleibt und fortgeführt wird. Das ist auch in Sachen Schwimmen in der Ruhr eine unabdingbare Voraussetzung.“

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