Gemeinsam mit Umweltclownin Ines Hansen und Bürgermeister Christoph Landscheidt gingen die Kinder des Familienzentrums Tausendfüssler der Frage nach der Müllentsorgung und was damit passiert nach (Foto: privat)
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Kamp-Lintfort. Kinder für ihr Umweltengagement belohnt

Zu Beginn der Woche konnte Bürgermeister Christoph Landscheidt im Familienzentrum „Tausendfüssler“ die Gruppe der Maxi-Kinder, die demnächst zur Schule gehen, und die Umweltclownin Ines Hansen begrüßen. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für den tollen Einsatz in den letzten Wochen anlässlich der Müllsammelaktionen sowie der Vorbereitung auf den Besuch der städtischen Müllentsorgung auf dem Betriebshof.

Ines Hansen und der Bürgermeister hielten in diesem Zusammenhang gemeinsam fest, warum es wichtig ist, seinen Müll nicht einfach in der Umwelt zu entsorgen und was auch danach weiter passiert? Dieser Frage gingen die Kinder des Familienzentrums Tausendfüssler nach der Begrüßung mit viel Spaß und Begeisterung auf den Grund. Haben Kleinkinder erst einmal zur Umwelt eine Beziehung aufgebaut, erkennen sie Zusammenhänge und können eigene Verhaltensweisen entwickeln. Bereits vier- und fünf-Jährige sehen den Müll in der Natur herumliegenden und ärgern sich darüber, weshalb ein entsprechendes Projekt ins Leben zu rufen.

Über einige Wochen wurde das Thema Müll und Umweltverschmutzung jeweils in einer Gruppenarbeit besprochen und dazu einige Kollagen sowie ein Müllwagen gebastelt. Ein Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit war vor einigen Wochen der Besuch der Kinder auf dem Hof des städtischen Servicebetriebes. Dort konnten sich die Kinder hautnah von der Arbeit der Müllabfuhr sowie der Mülltrennung und sonstigen Dingen um die Müllabfuhr herum informieren und überzeugen. Besonders spannend fanden die Kinder die große Papierpresse bei der Arbeit und als abschließendes „Highlight“ den großen Müllwagen in Aktion.

Zurzeit tourt die Umweltclownin im Auftrag des AEZ Asdonkshof kreisweit durch diejenigen Kindergärten und Grundschulen, die sich an der jährlichen Müllsammelaktion ihrer Kommune beteiligt und den Besuch als Dankeschön gewonnen haben. Ziel der Aktion ist es, den Jungen und Mädchen das Prinzip der Mülltrennung bzw. der Energieerzeugung aus Abfall spielerisch näher zu bringen. Aufgrund der großen Resonanz hat die Kreis Weseler Abfallgesellschaft die „Mülli Grün Tour“ zum festen Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit gemacht. „Wir führen jährlich rund 2.000 Besucher, darunter auch aus Kindergärten und Grundschulen, durch unsere Anlage und wir wissen, wie wichtig es ist, den richtigen Umgang mit Müll von klein auf zu lernen. Mit der Umweltclownin wollen wir unser Engagement direkt vor Ort ergänzen,“ berichtet Cornelia Bothen, Presseverantwortliche AEZ Asdonkshof.

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