(Foto: privat)

Hamminkeln. Viel positives Feedback und Zustimmung haben die CDU-Vertreter am gestrigen Morgen bei der Flugblattaktion an den Bahnhöfen Hamminkeln und Dingden erhalten. Bereits ab 6:30 Uhr verteilten sie eine Informationsschrift zur Elektrifizierung des „Bocholter“ und Brezel an die Pendler. „Wir haben viele gute Gespräche geführt“, berichtete CDU-Kreistagsmitglied Udo Bovenkerk, der in Hamminkeln von Anneliese Große-Holtforth, Lothar Mindthoff und Alfred Nelz unterstützt wurde. In Dingden waren CDU-Ortsvorsitzender Bernhard Borgers und Simon Kleine-Besten am CDU-Sonnenschirm.

Für den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Norbert Neß zeigte die Aktion, dass die CDU den Nerv der Bevölkerung voll getroffen hat mit ihrem politischen Beschluss, die Elektrifizierung der Bahnlinie vorbehaltlos zu unterstützen. Bei den Pendlern gab es wenig Verständnis für die juristischen Winkelzüge, die in der Vorlage für den Planungsausschuss am kommenden Mittwoch aufgeführt sind. „Es bleibt dabei: Wir wollen nicht, dass dem Vorhaben aus egozentrischen Motiven oder aus einem falsch verstandenen Kirchturmsdenken heraus Steine in den Weg gelegt werden. Die politischen Signale müssen auf »Grün« gestellt werden.“ Deshalb lehnt die CDU-Ratsfraktion die angestrebte Klage im Zusammenhang mit der Elektrifizierung ab.

„Wenn der Bocholter elektrisch und schneller wird, hat das viele Vorteile“, zählte Neß auf: „Pendler und Bahnreisende kommen schneller und ohne Umsteigen ans Ziel im Ruhrgebiet oder bis nach Düsseldorf. Das hat auch wirtschaftliche Vorteile, insofern ist die merkwürdige Milchmädchenrechnung des »Pro Mittelstand«-Vereins eine Lachnummer, den Zug einfach langsamer fahren zu lassen. Weitere Vorteile liegen auf der Hand: Nicht alle können es sich erlauben, mit dem Auto zu pendeln, insofern hat jede Vereinfachung und Beschleunigung auch soziale Vorteile. Und wenn der Zug nicht mehr mit Diesel unterwegs ist, bringt das in jedem Fall eine ökologische Verbesserung mit sich.“

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