"The Dancing Rebels" des TC GW nach der DM (Foto: privat)
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Schermbeck. Die „Dancing Rebels“ des Tanzclubs Grün-Weiß Schermbeck haben  am Samstag ihre diesjährige erfolgreiche Saison beendet. In Hamburg  belegten die von Sebastian Spahn und Lina Maidhof betreuten Tänzerinnen bei den 29. Deutschen Meisterschaften im  Jazz- und Modern Dance den fünften Platz.

In der CU-Arena  traten am frühen Abend die vierzehn besten Formationen Deutschlands an. Die „Dancing Rebels“ mit Jessica Drygalla, Antonia Endemann, Antonia Hüsken, Hanna Kamp, Luzie Liesenklas, Leonie Niehoff, Hannah Ollesch, Carolin Potthast, Laura Rademacher und Nele Saathoff hatten für die Vorrunde Startplatz fünf gezogen, präsentierten ihre Choreographie „The Standoff“ vor vollen Rängen überzeugend und zogen in die Zwischenrunde mit zehn Teams ein. Dabei hatten sie am Wochenende zuvor noch personelle Umstellungen in der Choreographie vornehmen müssen. Auch dieser Durchgang klappte sehr gut. Riesig war die Freude, als der Turnierleiter nach der Zwischenrunde bekannt gab, dass die „Dancing Rebels“ im großen Finale mit fünf Teams tanzen würden. Mit Platz fünf in der Endrunde unterstrichen die Schermbeckerinnen ihre hervorragende Form.

„Das war eine großartige Leistung der Rebels heute. Von Runde zu Runde konnten sich die Tänzerinnen immer mehr steigern“, freute sich Choreograph Sebastian Spahn. „Im Finale hat die Formation die beste Runde der ganzen Saison getanzt. Besonders gefallen hat mir die Geschlossenheit der Gruppe. Sie hat alles konzentriert abrufen können.“ Trainerin Lina Maidhof ergänzte: „Es war für uns als Trainer und auch für das Team einfach ein sehr schöner Abschluss. Die Mädels haben sich in der Saison gut präsentiert und dann war es natürlich super zu sehen, dass sie sich gegen die sehr starke Konkurrenz mit hervorragenden Choreografien behaupten konnten. Für mich als neue Trainerin ist das eine tolle Erfahrung.“

In der ersten Bundesliga 2019 werden die „Dancing Rebels“ nicht nur Titelverteidiger „autres choses“ (Saarlouis), Vizemeister „Arabesque“ (Wuppertal), „Kopirait“ (Bonn), „LaNouvelle Expérience“ (Hamburg) und „Dance Works“ (Ludwigsburg) wiedersehen. „Galao“ (Großostheim) als Zweitplatzierter der zweiten Bundesliga Süd/Ost gelang der Aufstieg. „Topas“ (Hamburg) und „Piccola“ aus Bobstadt werden als jeweils Erstplatzierter der zweiten Bundesliga Nord/Ost/West bzw. Süd/Ost in 2019 ebenfalls in der Königsklasse tanzen. Die Formation „performance“ (Saarlouis) bleibt in der ersten Liga, da „Fearless“ aus (Wolfsburg) in 2019 auf einen Startplatz verzichtet.

Klassenerhalt durch Platz vier in der ersten Bundesliga und Platz fünf bei der DM, das sind Ergebnisse, auf die das junge Team sehr stolz sein darf. Jetzt liegt schon bald der Fokus auf der neuen Saison – mit einer neuen Choreografie. Bedanken möchte sich die Formation bei der Volksbank Schermbeck für deren großzügige Spende, mit der die Fahrt nach Hamburg finanziert werden konnte.

Die Vorbereitungen auf die neue Saison fangen spätestens am ersten Septemberwochenende mit einem dreitägigen Workshop in Schermbeck an. Dasselbe gilt für die anderen JMD-Teams des TC GW. Tänzerinnen und Tänzer, die Spaß am Formationstanz haben, können bei „Calidez“ (6 – 9 Jahre), „Amianto“ (10 – 14 Jahre) oder bei „Armonia“ (ab 12 Jahre) oder bei den „Dancing Rebels“ (ab 16 Jahre) zur Probe tanzen. Weitere Informationen dazu bei der Vorsitzenden Eva-Maria Zimprich unter (02853) 390 155.

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