(Foto: privat)

Duisburg. Am letzten Wochenende (9. und 10. Juni) fand auf der Feuer- und Rettungswache 5 an der Rheindeichstraße 22 in Duisburg-Homberg der Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehrgruppe Homberg/Baerl statt.

24 Jugendliche durchlebten einen 24-Stunden-Dienst, den ihre Betreuer mit allerlei Übungseinsätzen versehen hatten. Dienstbeginn war am Samstag um 9 Uhr. Zunächst mussten die Autos auf Vollständigkeit und die Geräte auf Funktionsfähigkeit überprüft werden: „Das findet bei der Feuerwehr jeden Morgen statt“, so Jugendfeuerwehrwart Karsten Stepniak. Schließlich muss im Einsatz alles schnell und problemlos funktionieren. Die ersten „Alarmierungen“ ließen da auch nicht lange auf sich warten. Eine „Tiger“-Rettung, ein Ertrinkender im Wasser und ein Kleinbrand forderten die Fähigkeiten der Jugendlichen heraus.

Der wohl größte Einsatz des Tages ereilte die Nachwuchskräfte am Samstagnachmittag: „B2-Gebäude-M“ lautete das Stichwort. „Das signalisiert einen Gebäudebrand mit Menschenleben in Gefahr. Da ist höchste Eile geboten“, erklärt Stepniak. Im ehemaligen Gemeindezentrum der evangelischen Kirche in den Haesen sollte es brennen und mehrere Menschen wurden vermisst. „Die Gemeinde hat uns das Gebäude dankenswerterweise für eine Übung unseres Nachwuchses zur Verfügung gestellt“, so der Jugendfeuerwehrwart. Auch in der Nacht wurden die Jugendlichen noch einige Male gefordert. Am Sonntagmorgen endete dann die „24-Stunden-Schicht“.

Die Jugendfeuerwehr trifft sich immer mittwochs, ab 18 Uhr, außerhalb der Ferien auf der Feuer- und Rettungswache 5 in Homberg. Weitere Informationen im Internet unter www.lz-homberg.de

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