v. li.: Wolfgang Heitzer, Marc Grunenberg, Hajo Sommers und Apostolos Tsalastras (Foto: Stadt Oberhausen)
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Oberhausen. Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für die Multi 2018, bei der in der Zeit vom 6. bis zum 26. August rund 200 Jugendliche aus 14 Nationen zu Gast in Oberhausen sein werden. Die jungen Gäste kommen aus China, Peru, den USA, Israel, der Ukraine, Baschkortostan, Italien, Spanien, England, Rumänien, Polen, Estland, Island und der Türkei, sie sind bei Gastfamilien untergebracht und tagsüber mit gemeinsamen Workshops und Projekten beschäftigt.

Zum krönenden Abschluss soll eine große Abschiedsfeier werden, die erstmals im Niederrhein-Stadion stattfinden wird. Die Idee dazu hatte übrigens RWO-Präsident und Ebertbad-Chef Hajo Sommers, der selbst bekennender Muli-Fan ist und diesen Jugendaustausch schon seit Jahren unterstützt. „200 Jugendliche sind eigentlich viel zu wenig. Diese Multi müsste eigentlich noch viel größer werden, zumal Verbindungen geschaffen und soziale Kontakte geknüpft werden. Das ist eine Belebung für das gesamte Stadtbild“, so Sommers.

„Aber auch so zählt die Multi bundesweit zu der größten Jugendbegegnung auf kommunaler Ebene. Sie leistet einen wichtigen Beitrag dazu, Vorurteile abzubauen und um Verständnis für andere Kulturen zu werben. Ein starkes Zeichen für Toleranz und Völkerverständigung“, findet Kulturdezernent Apostolos Tsalastras.

Zurzeit werden aber noch 38 Gastfamilien für die Jugendlichen gesucht. Interessierte Eltern können sich beim Büro für Interkultur im Oberhausener Rathaus melden. Weitere Auskünfte erteilt Marc Grunenberg unter der Rufnummer 825-2967 oder per mail an marc.grunenberg@oberhausen.de.

Übrigens: Ein schönes Stück Oberhausen werden die Jugendlichen am Ende auch mit nach Hause nehmen können: Erstmals wird es für die Multi ein rotes Fußball-Trikot geben, das – welch‘ ein Zufall – natürlich auch ein grünes Kleeblatt haben wird …

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