Am Sonntag tanzte „Maravilla“ beim Kindercup, der Deutschen Meisterschaft der Kinderformationen (Foto: Andreas Hofmann)
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Dinslaken. Zum letzten Mal ihre diesjährigen Choreografien dargeboten haben die Jazz & Modern Dance-Formationen Madley und Maravilla des TSV Kastell Dinslaken am vergangenen Wochenende in Großostheim.

Am Samstag bestritt Madley hier das Abschlussturnier der 1. Bundesliga. Der Aufsteiger tanzte mit zwei weiteren Teams im Kleinen Finale und musste sich nach diesem mit dem 10. und damit letzten Platz begnügen und damit diesmal der Mannschaft „New Dance Company“ vom gastgebenden Verein den Vortritt lassen. An der Gesamtwertung änderte dies jedoch nichts mehr. Hier hielt Madley Rang 9, steigt aber auch damit aus der Königsklasse ab. Dennoch ist das Team um die Trainerinnen Ljalja Horn-Ivanisenko und Karina Proba froh über die wertvollen Erfahrungen, die sie in der Liga sammeln durften und freuen sich nun auf die 2. Bundesliga, auf die ihre Vorbereitungen nun unmittelbar beginnen werden.

Eindeutiger Bundesliga-Sieger wurde zum wiederholten Mal „autres choses“ aus Saarlouis, dahinter platzierten sich „Arabesque“ aus Wuppertal und „Kopirait“ aus Bonn.

Am Sonntag tanzte „Maravilla“ auf gleicher Fläche beim Kindercup, der Deutschen Meisterschaft der Kinderformationen. Hierfür hatten sich die Mädchen um Trainerin Ljalja Horn-Ivanisenko mit einem eindeutigen Tabellensieg in der Kinderliga II West zum ersten Mal qualifiziert – in ihrer erst zweiten Turniersaison überhaupt. Die Meisterschaft der Jüngsten bis 11 Jahre stellt nicht nur das nationale Highlight für die Kindergruppen dar, sondern entscheidet auch über die Vergabe der vier begehrten WM-Tickets.

Dass Maravilla unter den 15 teilnehmenden Formationen in das Finale der besten sechs einziehen durfte, löste bei den Mädchen und der Trainerin bereits riesigen Jubel aus. Mit Platz 5 verpassten sie das letzte WM-Ticket dann zwar denkbar knapp. Zehn der besten Mannschaften Deutschlands hinter sich gelassen zu haben, ist für die Formation jedoch ein Erfolg, mit dem sie bei ihrer ersten Meisterschaftsteilnahme so nicht gerechnet hatten. Ljalja Horn-Ivanisenko sieht viel Potential in der jungen Mannschaft, das sie weiter intensiv fördern möchte.

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