(Fotos: Fabian Friese/DLRG)

Dinslaken/Voerde. Gestern wurde gegen 17:30 Uhr querab der DLRG-Rheinrettungsstation, an der anderen Uferseite, ein metallenes Objekt gesichtet, das sich gefährlich nah am Fahrwasser des Schiffsverkehrs befand. Blicke durchs Fernglas ließen Spekulationen, über ein gekentertes Schiff oder eine deformierte Maschine zu.

Durch ein Gespräch mit der zuständigen Leitstelle der Wasserschutzpolizei, erfolgte DLRG-seitig eine Alarmierung, mit dem Ziel die Lage zu erörtern und wenn möglich, Hilfe zu leisten.

Nach dem ein erster Wasserrettungstrupp, 20 Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle ankam, wurde schnell klar, dass es sich hierbei nicht um ein Schiff handelt. Auf Grund der Schwere des Deformationsgrades ist es nicht genau möglich anzugeben, um welchen Gegenstand es sich handelt. Man plädiert allerdings auf eine Abdeckung eines Laderaumes, die sich von einem Binnenschiff löste.

Nach der Anforderung weiterer Kräfte und der Absprache mit der Kreisleitstelle sollte die Gefahrenzone gesichert, bzw. durch Mithilfe der Feuerwehr der massive Metallhaufen geborgen werden. Bis nach weiteren, vergangenen Minuten die Kreisleitstelle, im Auftrag der Wasserschifffahrtsverwaltung, den Befehl zum Einrücken gab.

Insgesamt waren zwei Bootsführer, drei Strömungsretter und zwei Wasserretter im Einsatz. Der Gegenstand wird heute durch entsprechende Kräfte der Wasserschifffahrtsverwaltung geborgen und fachgerecht verlegt.

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