Grünschnittsäcke mit Plastik und Klebeband sind nicht kompostierbar (Foto: privat)
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Rheinberg. Die Gartensaison ist seit einigen Wochen eröffnet, es wird geschnitten, gehäckselt und gepflanzt. Irgendwo müssen Baum- und Astschnitt sowie die Grünabfälle entsorgt werden. Hierzu hält die Stadt Rheinberg sogenannte Grünschnittsäcke vor. Diese können für 75 Cent/Stück im Stadthaus sowie dem Sparkassen-Filialen Borth, Millingen, Orsoy und Budberg erworben werden.

Der DLB macht darauf aufmerksam, dass das Zukleben der Papiersäcke mit Panzerklebeband, Drähten, Gummibänder etc. sehr problematisch ist. Solche Säcke kann das AEZ Asdonkshof nicht als Grünschnitt/Kompost verarbeiten. Zudem besteht die Problematik, dass oft Papiersäcke angeliefert werden, in denen dann im eigentlichen Papiersack wiederum ein Plastiksack mit Grünschnitt oder Rasen enthalten ist. Solche Säcke können ebenfalls nicht verwertet werden.

Der Papiersack wird mit Inhalt beim Asdonkshof geschreddert. Plastik, Folien oder Klebebänder werden dann durch den Zerkleinerer in unzählige kleine Schnipsel zerkleinert.  Diese lassen sich nicht mehr vom Grünschnitt trennen. Zudem können diese Bestandteile auch nicht kompostiert werden und die Kompostqualität leidet extrem!

Achten Sie daher beim Befüllen und Verschnüren Ihrer Grünschnittsäcke bitte auf kompostierbare Bestandteile (z. B. Kordel aus Jute usw.).

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