Ehrung der tödlich verunfallten Soldaten vom 06.05.1918 in Heisingen. Auf dem Foto v.l.: Andreas Bauer (Dt. Ges. f. Heereskunde e.V. 1898, Arbeitskreis Rhein-Ruhr), Christian Breuer (Stellv. Sprecher Bergbau- und Heimatmuseum Paulushof), Günter Kirsten (Vors. d. Bürgerschaft Heisingen), Frank Radzicki (Essener Luftfahrtarchiv), Manfred Kuhmichel (Bez. Bürgermeister Ruhrhalbinsel), Bürgermeister Rudolf Jelinek, Fabian Schrumpf ( MdL ), Jürgen Döhler (1. Sprecher Bergbau- und Heimatmuseum Paulushof)), vorn: Luca Kambeck und Pascal Meinhardt (Freiw. Feuerwehr Heisingen) (Foto: Renate Debus-Gohl)

Essen. Am 6. Mai 1918 zerschellte ein Kampfflieger oberhalb der Wuppertaler Straße in Heisingen. Sieben der acht Soldaten starben damals, als das Flugzeug im Ersten Weltkrieg am Tannenberg zerschellte. In dem Waldstück erinnert ein Denkmal an das Unglück.

Genau 100 Jahre später erinnerten Bürgerschaft und Museumskreis Heisingen in einer Gedenkveranstaltung an dem Denkmal an die verunglückten Soldaten. „Wir begehen in 2018 noch einen weiteren denkwürdigen Jahrestag: Am 11. November jährt sich auch das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal“, stellte Bürgermeister Rudolf Jelinek in seiner Gedenkrede heraus. „Trotz all des Schreckens gibt es bis heute viele weitere Kriege. Daher ist dieser Tag ein guter Anlass, der Opfer des Absturzes vom 6. Mai 1918 wie auch sämtlicher Opfer aller Kriege auf dieser Welt zu gedenken.“

Der Bürgermeister dankte dem Museumskreis Heisingen, allen voran Henner Höcker und Günter Kirsten, die sich ehrenamtlich für das Bergbau- und Heimatmuseum im Paulushof und für das Denkmal für die Absturzopfer einsetzen. Sein Dank galt auch Jürgen Brendt, der sich als gebürtiger Heisinger mit der Historie seines Stadtteils befasst und ebenfalls für den Erhalt des Denkmals engagiert.

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