Der Vierbeiner wartete vergebens auf seinen Besitzer (Foto: Polizei)

Neuss. Am Donnerstag (3.5.), kurz vor 19 Uhr, meldete sich eine Passantin aus der Neusser Innenstadt bei der Polizei. Sie gab an, dass ein Hund seit längerer Zeit an einem Pfahl angebunden sei. Die eingesetzten Polizisten trafen an der Niederstraße tatsächlich auf den Vierbeiner, der offensichtlich auf Herrchen oder Frauchen wartete.

Die Recherchen der Polizei führten nicht dazu, dass die Heimat des herrenlosen Hundes ermittelt werden konnte. Vom Besitzer fehlt vielmehr jede Spur.

Zahlreiche Passanten blieben stehen und verfolgten interessiert den tierischen Fall. Einige kauften in angrenzenden Geschäften sogar Hundefutter und sorgten gemeinsam mit den Polizisten dafür, dass es dem „besten Freund des Menschen“ weder an Futter noch an Wasser mangelte. Schließlich wurde die Feuerwehr informiert, die die Fellnase in ein Tierheim brachte.

Ob der Hund bewusst ausgesetzt wurde oder ob andere Gründe hinter seinem Verbleib an der Niederstraße stecken, ist nicht klar. Sofern sich der Besitzer nicht meldet, wird der Hund (nach Auskunft des Tierheims) nach frühestens drei Wochen in die reguläre Vermittlung gehen.

Leider ist aktuell in der Diensthundstaffel der Polizei im Rhein-Kreis Neuss keine Stelle für kleine Kläffer frei, andernfalls hätte der sympathische Vierbeiner vielleicht eine Ausbildung als Polizeihund starten können. (ots)

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