(Foto: Projekt LebensWert)

Duisburg. „Das Sham hat Charme, lecker und herzlich, wir waren begeistert und kommen wieder“, schrieb Irma Lababidi noch am Samstagabend zu ihren Fotos auf Facebook. Ihre Bilder von Tabouleh (Petersiliensalat) und Ouzi (gefüllte Blätterteigtasche) dazu gutgelaunte Gästegesichter geben eindrucksvoll und hautnah wieder, wie gut Lababidis Gruppe im syrischen Restaurant „Sham“ in Neumühl, Holtener Straße 176, bewirtet wurde.

Dabei wurden bei diesem Besuch sprichwörtlich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Irma und ihr Mann Tarek Lababidi bieten für Menschen mit geistigen und sozialen Handicaps eine Bürgerfunkgruppe mit dem besonderen Fokus „Leben in Duisburg“ an. Klar, dass dann auch mal ein Besuch mit Interviews im Sham, welches der syrische Flüchtling Yamen Kadour als Koch-Azubi mit Hilfe von Pater Tobias aufbaut, anstand. Die andere (in diesem Sinne Film-) Klappe gab es von einem WDR-Team der Erfolgsreihe „Menschen hautnah“, welches eine Dokumentation über den 35-jährigen Autisten Markus Alexander erstellt. Dazu gehören auch Aufnahmen, wie er in der Bürgerfunkgruppe mitarbeitet.

Ein allseits gelungener Besuchs-Interview-Testessen-Verwöhn-Fernsehdreh-Abend, halt Inklusion meets Integration pur, Menschen treffen sich „hautnah“, so wie es die Idee von Pater Tobias Projekt LebensWert vorgibt.

(Foto: Projekt LebensWert)
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