Personensuche nach Sprung von der Schloßbrücke wurde fortgesetzt (Foto: Feuerwehr)

Mülheim. Update 23.4.2018, 17.37 Uhr: Die am gestrigen Abend unterbrochene Personensuche in der Ruhr wurde heute fortgesetzt. Seit 10.00 Uhr waren zirka 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr, der DLRG und des THW im Einsatz. Insgesamt wurden fünf Boote für die Personensuche eingesetzt. Ein Boot der DLRG und ein Boot des THW waren mit Sonartechnik ausgerüstet. Durch die Sonargeräte erkundete Verdachtsstellen wurden durch Taucher der Feuerwehr kontrolliert. Die Suche erstreckte sich zwischen Schloßbrücke und der Schleuse Raffelberg. Zusätzlich zu den Booten wurde auch eine Drohne der Feuerwehr eingesetzt. Durch sie wurden die kompletten Uferbereiche abgesucht. Ebenfalls überflog ein Polizeihubschrauber die Ruhr und setzte dabei eine Wärmebildkamera ein. Leider blieben alle Suchmaßnahmen erfolglos. Die Suche wurde gegen 17 Uhr eingestellt.

Sonntag, 22.4.2018: Person nach Sprung von der Schloßbrücke vermisst (Foto: Feuerwehr)

Meldung vom Sonntag: Am Sonntagnachmittag erreichten mehrere Notrufe über eine hilflose Person im Wasser die Leitstelle der Feuerwehr.

Der Wasserrettungszug der Feuerwehr wurde sofort alarmiert. Die kurze Zeit später eintreffenden ersten Rettungskräfte sahen eine Person die im Wasser, nahe der Stadthallenfontäne, zu ertrinken drohte. Ein Feuerwehrmann des ersteintreffenden Rettungswagens, sowie zwei Zivilpersonen sprangen sofort ins Wasser um die Person zu retten. Leider verschwand die Person kurze Zeit später unter der Wasseroberfläche. Unverzüglich wurden Taucher der Feuerwehr Mülheim zur Suche nach den Vermissten eingesetzt. Zur Verstärkung der Suchmaßnahmen wurde auch eine Taucherstaffel der Feuerwehr Essen angefordert. Neben den Booten der Feuerwehr kamen auch Boote des DLRG, des THW und des DRK zum Einsatz. Ein Boot der DLRG und ein Boot des THW haben Sonargeräte an Bord um gezielt das Wasser absuchen zu können. Des Weiteren wurde ein Hubschrauber der Polizei mit Wärmebildkamera eingesetzt. Leider blieb die Suche bis zum Eintritt der Dunkelheit erfolglos. Die Suche wurde gegen 21.00 Uhr abgebrochen. Über die weiteren Maßnahmen wird morgen früh entschieden.

Eine weitere Person, die ins Wasser gesprungen war um zu helfen, wurde aufgrund des Erschöpfungszustandes in ein Mülheimer Krankenhaus gefahren. (ots)

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