Oberbürgermeister Daniel Schranz und Polizeipräsident Ingolf Möhring ziehen mit Vertretern von Stadt, Polizei und Stadttochter OGM eine Bilanz der bisherigen Ordnungsoffensiven (Foto: Stadt Oberhausen)

Oberhausen. Die drei Ordnungsoffensiven in Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade waren ein voller Erfolg. „Daher wird die gemeinsame Aktion für mehr Sicherheit und Sauberkeit von Stadt, Stadttöchtern und Polizei auch fortgesetzt“, erklärten Oberbürgermeister Daniel Schranz und Polizeipräsident Ingolf Möhring am Dienstag, 17. April 2018, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Die Bilanz der drei Offensiven in Zahlen: 97 Dreckecken wurden ermittelt und gesäubert. 50 Personen erhielten zu abendlicher Stunde einen Platzverweis auf dem Spielplatz Düppelstraße. 36 Mal wurden Autofahrer in einer Fußgängerzone angehalten, 1036 Falschparker verwarnt. 13 defekte Verkehrsschilder wurden abgehängt, lose Gehwegplatten wieder befestigt, zahlreiche Bürgergespräche geführt und 19 Bürgerbeschwerden notiert.

„Die Verbesserung der Sauberkeit in unseren Stadtteilzentren ist eines der Hauptanliegen der Oberhausener Bürgerinnen und Bürger“, weiß Oberbürgermeister Schranz. Um dies zu realisieren, wurde eine Umsetzungsstrategie entwickelt, die auf einem Dreisäulenmodell basiert: Aufklärung, Entsorgung und Ahndung. Schranz: „Wir können jetzt feststellen, dass die Offensiven ihr Ziel erreicht haben.“ Aber eine einmalige Aktion in den drei Stadtteilen wirke natürlich nicht ewig. „Daher werden wir die Ordnungsoffensiven regelmäßig wiederholen. Steter Tropfen höhlt den Stein“, ist sich Schranz sicher.

„Derzeit werden die erzielten Ergebnisse in den Fachämtern ausgewertet“, so Ordnungsdezernent Frank Motschull und Bereichseiter Horst Ohletz. Aus den gewonnenen Erkenntnissen sollen dann passgenaue Schwerpunkteinsätze in Sachen Sauberkeit und Sicherheit folgen, und zwar zeitnah.

Polizeipräsident Ingolf Möhring betont, dass die objektive Sicherheitslage in Oberhausen gut ist. Doch die subjektive Einschätzung von Bürgerinnen und Bürgern decke sich damit nicht immer. Daher sei es sinnvoll, dass der Kommunale Ordnungsdienst und die Polizei auch künftig gemeinsam Präsenz zeigen. Die Reaktion der Menschen bei den bisherigen Ordnungsoffensiven bestätigt dies: „Die Leute haben sich gefreut, dass wir da sind“, erklärte ein Polizist im Rückblick.

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