Annika Vössing (Foto: privat)

Oberhausen. Annika Vössing ist in der deutschen Sportlandschaft keine Unbekannte: Neben einem deutschen Meistertitel im Duathlon, erlangte sie auch den Europameistertitel im Triathlon sowie Top Ten-Platzierungen in den Weltmeisterschaften. Nun nimmt sie für die Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen am Viactiv Firmenlauf am 15. Mai teil.

„Zum Ende meiner Grundschulzeit begann ich mit dem Leistungssport im Schwimmen. Da dort auch allgemeine athletische Fähigkeiten und viel Ausdauer gefragt sind, kam ein paar Jahre später das Laufen hinzu“, erklärt Annika Vössing ihren sportlichen Werdegang und führt aus: „Allerdings war Laufen eher ein Ausgleich zum Schwimmtraining.“ Die Athletin bemerkte schnell, wie viel Spaß ihr der Sport zu Land machte, auch weil ihre Brüder bereits in der Leichtathletik aktiv waren. Der Gedanke war schnell gefasst, auch dort an ein paar Wettkämpfen teilzunehmen.

Im Rahmen einer Schulmannschaft ergab es sich, dass die 25-Jährige an einem TriathlonWettkampf teilnahm und so das Radeln für sich entdeckte. „Seitdem stehen regelmäßig Lauf- und Triathlon-Wettkämpfe auf meinem Kalender“. Schon die bisherigen Erfolge zeigen, über wie viel Disziplin die Medizinstudentin verfügt: „In meiner Laufbahn konnte ich bereits Deutsche Meistertitel sowohl im Triathlon- als auch im Duathlonbereich erringen. 2010 wurde ich Europameisterin im Triathlon; im selben Jahr und 2011 konnte ich außerdem Top Ten-Platzierungen bei den Weltmeisterschaften in Budapest und Peking erkämpfen“, so Vössing. Weiterhin stellte die Studentin neue Stadtrekorde über 5000 Meter, Halbmarathon und 25 Kilometer auf. Die vielen erfolgreichen Teilnahmen lassen sich bereits jetzt nicht mehr an einer Hand abzählen, doch Annika Vössing wäre keine TopSportlerin, wenn sie nicht schon ihr nächstes Ziel vor Augen hätte: „Ich möchte auf die längeren Distanzen wechseln, einen halben Ironman, vielleicht sogar einen kompletten zu Laufen, ist eines meiner Ziele.“

Zur Helios St. Elisabeth Klinik kam die junge Sportlerin bereits durch ein Pflegepraktikum, welches sie in der Klinik absolvierte. „Ich konnte dort viele Kontakte knüpfen und war bereits bei Dr. Findt in Behandlung. Ich weiß seine Kompetenz sehr zu schätzen, sodass es für mich klar war, meine Famulatur in der Orthopädie und Unfallchirurgie zu machen, um ihm über die Schulter schauen zu können“, erläutert Vössing.

Auch wenn es naheliegen würde, dass die Studentin am Ende ihres Studiums in die Orthopädie findet, so gibt es doch viele Bereiche, die sie interessieren würden: „Also die Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin gehören auf jeden Fall zu meinen Favoriten. Aber ich interessiere mich auch für Kinderheilkunde, Endokrinologie, Immunologie, Tropenmedizin, Hämatologie und Pathologie. Mal sehen, vielleicht wird es am Ende ja etwas ganz anderes“, so die Sportlerin.

Das größte Problem für Sport- und Laufmuffel ist ja oftmals, sich zu motivieren, doch Annika Vössing weiß, welche Vorteile regelmäßiges Laufen mit sich bringt und welch wunderbare Momente man dabei erleben kann: „Für mich ist der Sport eine Art Ausgleich zum Alltag geworden. Joggen und jegliche Form der Bewegung in der Natur bringen sehr viel Entspannung mit sich. Am schönsten finde ich es, im Regen durch die Natur zu laufen, da bin ich am meisten in meiner innerlichen Mitte.“ Es gibt zahlreiche positive Effekte, die Laufen und im Allgemeinen eine sportliche Betätigung haben. „Sport stärkt das Immunsystem und zeigt uns auf, welche Leistungen wir erbringen können. Es macht Menschen stolz auf sich selbst, den inneren Schweinehund überwunden zu haben.“ Wen das noch immer nicht überzeugt, für den hat die Sportlerin noch einen Motivationsschub in petto, der sich nicht von der Hand weisen lässt: „Und außerdem ist ein erfreulicher Aspekt, dass man sich wirklich überall bewegen kann und in Gemeinschaft mit Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen doppelt Spaß haben und sich gegenseitig motivieren kann.“

Neben der Tatsache, dass Vössing ihre Famulatur in der Helios Klinik absolviert hat, ist sie auch, was den Firmenlauf angeht, keine Unbekannte: Bereits letztes Jahr machte sie schon beim Firmenlauf erfolgreich mit. Auf Nachfrage Dr. Findts habe sie sich dann dafür entschieden, für die St. Elisabeth Klinik zu laufen: „Da die Ärzte der Orthopädie und Unfallchirurgie von meinem Engagement in der Klinik begeistert sind und ich bereits seit einigen Jahren studentische Hilfskraft bin, entschied ich dieses Jahr für die Helios Klinik zu laufen.“ Da ist sie im Übrigen auch nicht die einzige; insgesamt laufen 17 Personen dieses Jahr für die Helios Klinik.

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