Dr. Malte Mazuch (Foto: Jürgen Bosmann)

Wesel/Schermbeck. Das Engpasssyndrom sowie Kalkablagerungen im Schultergelenk sind die häufigsten gestellten Diagnosen, wenn Patienten mit Schulterschmerzen beim Orthopäden vorstellig werden.

Enge des Gleitraums zwischen Oberarmkopf und Schulterdach ist für das so genannte Impingement Syndrom verantwortlich. Es verursacht typische Beschwerden beim seitlichen Anheben und Senken des Armes sowie bei Überkopftätigkeit.
Kalkablagerungen im Schultergelenk hingegen quälen beim Liegen, insbesondere jedoch bei Überkopf- und Drehbewegungen. Betroffene, meist Frauen zwischen 40 und 50 Jahren, leiden nicht selten höllische Schmerzen und sind im Alltag stark eingeschränkt. Auslöser sind gewöhnlich weder Überlastung noch Inaktivität. Die Hauptursache ist eine vielmehr eine lokale Durchblutungsstörung.

Dr. med. Malte Mazuch geht am Donnerstag, 3. Mai detailliert auf die beiden Krankheitsbilder ein. Der Chefarzt erklärt die gängigen Diagnostikmöglichkeiten und erläutert die daraus resultierenden therapeutischen Vorgehensweisen. Auf konservative Therapiemethoden und die bestehenden (minimal-)operativen Möglichkeiten geht der Orthopäde  laiengerecht ein.

Die kostenfreie Vortragsveranstaltung ist Teil des Gesundheitskompass und findet um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Schermbeck, Kempkesstege 2 statt. Anmeldung vorab wird erbeten unter Telefon (0281) 106 2051.

Das komplette Halbjahresprogramm Programm liegt im Evangelischen Krankenhaus, in Arztpraxen und Apotheken aus, steht zudem unter www.evkwesel.de zum Download bereit und kann telefonisch unter (0281) 106 2922 angefordert werden.

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