(Foto: privat)

Mülheim. Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich über tierischen Besuch

„Die fühlen sich ganz flauschig an“. „Wir hatten auch früher Kaninchen – aber nicht zum Kuscheln …“ „Das Pony ist viel störrischer als der Esel.“ Die Bewohnerinnen und Bewohner des Bereiches „Wohnen im Alter“ sind alle ganz verzückt: Heute haben sie tierischen Besuch bekommen von Pony Felix, Esel Jonathan, Frettchen Hugo, vielen Kaninchen und nicht zu vergessen, den beiden flinken Wüstenrennmäusen.

Gabriele Weyerhorst ist mit ihren Tieren oft unterwegs. Mal ist es ein Kindergeburtstag, oft sind es auch Altenhilfe– oder Behinderteneinrichtungen.

„Für die Bewohner ist das ein sehr schönes Erlebnis“, erzählt Regina Witt, Mitarbeiterin vom sozialen Dienst im Bereich „Wohnen im Alter“. Menschen mit Demenz beispielsweise würden oft ganz ruhig und entspannt, wenn sie das flauschige Fell der kleinen Häschen streicheln. Auch die Ruhe der Tiere übertrage sich auf die Bewohner .

Tiere übertragen die Ruhe

Und vom sprichwörtlich störrischen Esel ist da gar nichts zu spüren. Völlig tiefenentspannt geht Esel Jonathan durch den Garten, lässt sich gerne von allen an seinen flauschigen Ohren streicheln und moppst den Kaninchen die kleinen Möhrenstücke. Da ist Mini-Pony Felix weitaus eigensinniger. Deutlich gibt er zu verstehen, in welche Richtung er als nächstes laufen möchte – und ob er überhaupt laufen möchte. „Leider sind nicht mehr alle Bewohner so fit, dass wir einen gemeinsamen Ausflug in den Zoo machen können. Da ist es doch viel einfacher, wenn der Zoo zu uns kommt“, freut sich Regina Witt.

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