(Foto: Stadt Hagen/Esther Schöttke)

Mülheim. Im Zuge der Planungen zum Ersatzbau für große Teile des Mülheimer Tierheims besuchten Vertreter der Stadt Mülheim unter Leitung von Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort ihre Kollegen in Hagen. Die Stadt Hagen ist von der Größenordnung her vergleichbar mit Mülheim und hatte vor fünf Jahren ein neues Tierheim gebaut. Allerdings betreibt Mülheim das Tierheim für die Nachbarstadt Oberhausen gegen Kostenerstattung mit, so dass das Mülheimer Projekt insgesamt größer als in Hagen ist.

In einem informativen Gespräch erläuterten die Hagener ihre Herangehensweise und gaben Tipps zum möglichst kostengünstigen Bau. „Ein gutes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit“, so Frank Steinfort. Die vielen Anregungen werden jetzt ausgewertet und soweit möglich im Mülheimer Projekt Berücksichtigung finden.

Das Mülheimer Tierheim stammt aus dem Jahr 1961. Um den gesetzlichen Arbeits-, Hygiene- und Tierschutzvorschriften zu genügen, muss nun ein großer Teil des Tierheims durch einen Neubau ersetzt werden. Die Teilsanierungen der vergangenen Jahre, die gemeinsam mit dem Mülheimer Tierschutzverein durchgeführt wurden, sind nicht betroffen. Die Stadt ist auch weiterhin sehr daran interessiert, die Planungen mit dem Tierschutzverein abzustimmen und ihn auf diese Weise frühzeitig in den Prozess zu integrieren. „Die Zusammenarbeit mit dem Mülheimer Tierschutzverein ist vertrauensvoll und gut“, so die Leiterin der Mülheimer Veterinärbehörde, Dr. Heike Schwalenstöcker-Waldner.

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