Was Liesel Paßmann (Mitte) auf die neue Tafel gemalt hat, erraten die Besucher des ökumenischen Seniorennachmittags schnell: „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei“. Zur Lösung tragen Oliver Heger von der Sparkasse am Niederrhein (links) und Renate Hegmann (rechts) bei, denn sie zeigen auf die zwei Enden der Wurst (Foto: privat)

 

Sonsbeck. „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei!“ – Das Schlager-Raten beim ökumenischen Seniorennachmittag ist bei den Gästen im Kastell sehr beliebt. Auch, weil es so kniffelig ist. Denn die Senioren hören kein Lied, sondern sehen nur das, was Liesel Paßmann von der evangelischen Frauenhilfe auf eine strahlend weiße Tafel malt: eine Wurst mit zwei Zipfeln. „Neben gemütlichem Klönen bei Kaffee und Kuchen haben die Besucher besonders viel Spaß an Kombinier-, Denk- und Ratespielen“, sagt Renate Hegmann von der katholischen Frauengemeinschaft. Aus diesem Grund freuen sich die zwei Organisatorinnen über die neue, moderne Tafel, auf der man auch mit farbigen Stiften malen kann. Die 350 Euro dafür gab die Sparkasse am Niederrhein. Die Tafel könne überdies bei Weiterbildungen oder Teamsitzungen eingesetzt werden, erfuhr Geschäftsstellenleiter Oliver Heger bei seinem Besuch.

Der ökumenische Seniorennachmittag findet alle zwei Monate jeweils am ersten Mittwoch statt und wird durchschnittlich von 80 bis 100 alten Menschen besucht. Liesel Paßmann: „Möglich ist das nur, weil zwölf ehrenamtliche Helferinnen beherzt mit anpacken.“ Zudem sorgt Manfred Hegmann für stimmungsvolle Live-Musik. Datum, Ort und Uhrzeit der Seniorennachmittage finden sich im Veranstaltungskalender der Gemeinde unter www.sonsbeck.de.

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