Die Kinder aus dem „Pädagogischen Nachmittag“ des Grundschulverbundes Wienenweg besichtigten den Wintergarten und die Eltern-Schlafzimmer in der Villa Sonnenschein (Foto: Förderverein zugunsten krebskranker Kinder Krefeld)

Krefeld/Meerbusch. Anton fasste den Sinn des Besuchs zusammen: „Ich finde es toll, dass wir sehen können, wo das Geld hingeht.“ Er war mit Miguel, Nele, Linda, Milla, Mia, Emil, Semiha, Charlotte und Filippa aus dem „Pädagogischen Nachmittag“ des Grundschulverbundes Wienenweg in Osterath in die „Villa Sonnenschein“ zur Spenden-Übergabe von genau 1305 Euro gekommen – das Geld ist für die Arbeit des Fördervereins zugunsten krebskranker Kinder bestimmt.

Die Kinder aus dem Pädagogischen Nachmittag hatten im vergangenen Jahr über Wochen verschiedene Weihnachtsartikel (Sterne, Untersetzer aus Bügelperlen, Weihnachtskarten, selbstgenähte Schals…) gebastelt und bei einem Weihnachtsbasar in ihrer Schule verkauft. Sie nutzten jetzt einen Tag in den Osterferien, um mit Claudia Dincel (Koordinatorin) und Roxanne Siedlarek (stellvertretende Koordinatorin) die Spende selber zu übergeben und sich zu informieren, wie der Förderverein arbeitet.

Der Kontakt zu dem Krefelder Verein war über eine Lehrerin der früheren Barbara Gerretz-Grundschule, die jetzt auch an dem Grundschulverbund unterrichtet, zustande gekommen.

Sigrid Völpel, die zweite Vorsitzende des Fördervereins, erklärte den jungen Besucher/-innen, wie der Förderverein die Spenden verwendet – für die Kinder, die zur Behandlung einer Krebserkrankung in das Krefelder HELIOS Klinikum kommen, für Spielmaterial in der Spielabteilung, aber auch für Material, das in der Krankenhausschule benötigt wird: „Die kranken Kinder gehen auch zur Schule. Es ist wichtig, dass sie nach der Krankheit möglichst wieder in ihre früheren Klassen zurückkehren können“, erklärte Sigrid Völpel. Gute Laune und Abwechslung seien auch wichtige Faktoren, um eine so schwere Krankheit zu bewältigen. Das war den Kinder einleuchtend und Anna meinte: „Ich freue mich, dass wir Geld an die schenken können, die krank sind“. Die treffenden Schlussworte fand Miguel: „Ich bin stolz darauf, dass das Geld in die richtigen Hände kommt“.

Nach einer Stärkung mit Muffins und Getränken ging es für die jungen Besucher zurück in die Schule.

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