v.l. Bernd Eckhardt (Leiter der Feuerwehr Dormagen), Stefan Kemper (Löschzugführer in Gohr), Erik Lierenfeld, Dr. Martin Mertens, Werner Bauer (Leiter der Feuerwehr Rommerskirchen), Werner Petrozzi (Stellvertretender Leiter der Feuerwehr Rommerskirchen) (Foto: privat)

Dormagen/Rommerskirchen. Die Feuerwehren der Stadt Dormagen und der Gemeinde Rommerskirchen arbeiten künftig eng zusammen. Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld und sein Rommerskirchener Amtskollege Dr. Martin Mertens haben dazu heute in Gohr eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. „Als Nachbarn haben wir ein starkes gemeinsames Interesse an einer möglichst effektiven Gefahrenabwehr“, erklärte Lierenfeld. „Es geht darum, dass wir uns als Partner-Feuerwehren in Zukunft gegenseitig unterstützen, um Schaden von Menschen und Umwelt abzuwenden“, so Lierenfeld weiter.

Mertens erklärte: „Interkommunale Zusammenarbeit steht bei uns ganz oben auf der Tagesordnung. Nur so werden wir – unabhängig von der Größe – die Herausforderungen der Zukunft meistern können.“

Im Einzelnen sieht die Vereinbarung vor, dass die beiden Wehren sich bei Unfällen auf der B 477 zwischen Gohr und Butzheim, der L 69 zwischen Broich und Widdeshoven sowie der der L 280 zwischen Anstel und Knechtsteden unterstützen. Auch, wenn es zu Bränden auf den Höveler Höfen, der ehemaligen Mülldeponie, den Windenergieanlagen und dem Ziegelhof kommen sollte, würden sich die Löschzüge in Nettesheim und Gohr gegenseitig helfen. Bei allen anderen Einsätzen in den Einsatzbezirken der Löschzüge Nettesheim und Gohr, die mehr als einen Löschzug erfordern, wird künftig gegenseitig unterstützt. Zudem kann der jeweilige Einsatzleiter über die Leitstelle des Rhein-Kreises Neuss die Partner-Wehr aus dem Nachbarort anfordern.

Die entstehenden Personal- und Materialkosten werden durch die gegenseitige Unterstützung abgegolten. Die Vereinbarung gilt zunächst für einen Zeitraum von drei Jahren.

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