Das Ferienprojekt „Schwimmen & Sprache“ im Bundesprogramm „Integration durch Sport“ (Foto: privat)

Oberhausen. Im AQUApark traten insgesamt 28 Kinder und Jugendliche nach intensiven Übungsstunden über die Osterferien zur Bronze-Schwimmprüfung an. Das „Seepferdchen“ haben die teilnehmenden Schüler bereits in vorherigen Durchläufen des Projekts „Schwimmen & Sprache“ absolviert. So war es dem Stadtsportbund und seinen Kooperationspartnern, dem BS Oberhausen e.V. und dem Kommunalen Integrationszentrum, in diesem Jahr besonders wichtig, dass die Schüler ihre Schwimmfähigkeiten weiter verbessern können. Letztendlich haben 23 das Bronze-Abzeichen erhalten und die nächste Stufe der Schwimmfähigkeit erreicht!

Für Günther Jatzek, langjähriger Schwimmtrainer des BSO, war dies ein bemerkenswerter Erfolg nach den acht Ferientagen: „Wir mussten am ersten Tag feststellen, dass viele Schüler seit ihrem Seepferdchen-Kurs nicht mehr geübt haben. Dass in der kurzen Ferienzeit über 80% ihr Bronze-Abzeichen geschafft haben, übertrifft unsere Erwartungen vollends.“

Eine Leistung, auf die vor allem die Kinder und Jugendlichen selbst unheimlich stolz sein können. Celina und Angelina waren nach ihrem Sprung aus 3m-Höhe aus dem Häuschen: „Wir sind zum ersten Mal vom 3-Meter-Brett gesprungen, das glauben unsere Eltern nie!“

Aber nicht nur der Spaß stand im Vordergrund. Beim Bronze-Abzeichen ist es auch wichtig, die Baderegeln zu erlernen. Hier leistete Lisa Benninghoff, Sprachlehrerin des Kommunalen Integrationszentrums, hervorragende Arbeit und konnte dies gezielt in ihren Sprachunterricht einfließen lassen.

Ein Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“, das mit der Zeit gewachsen ist. Mit geflüchteten Kindern hat es begonnen, so sind mittlerweile integrative Gruppen entstanden. Junge Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte üben zusammen und sammeln Erfolgserlebnisse. Eine Entwicklung, die bei allen Projektpartnern für Freude sorgt.

Ein besonderer Dank geht an das gesamte Team des Aquaparks und des Restaurants „Zum Flötz“, welches bei der Umsetzung des Projekts große Hilfe geleistet hat.

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