SPD-Ratsmitglied Atilla Cikoglu (Foto: privat)

Moers. Der GPA-Bericht (Gemeindeprüfungsanstalt NRW) wurde von der SPD-Fraktion und von ihren Bündnispartnern einer sorgfältigen Prüfung unterzogen. Dabei habe man es sich nach Erklärung des SPD-Ratsmitglieds Atilla Cikoglu zur Aufgabe gemacht, kurzfristigen Einsparungen, die Folgen gegenüberzustellen, die in vielen Fällen, mittel- und langfristig zu steigenden Kosten an anderer Stelle führen.

Dazu zitiert Cikoglu zur Veranschaulichung aus dem GPA-Prüfbericht : „Die Stadt verfügt über vergleichsweise große Park- und Gartenanlagen. Das Grünflächenangebot sollte insgesamt verkleinert werden.“ Die GPA stelle weiterhin fest, „dass es ein überdurchschnittliches Flächenangebot für Spiel- und Bolzplätze gibt“.

„Wir Sozialdemokraten sind auf dieses Ergebnis des GPA-Berichtes stolz. Wir Sozialdemokraten haben uns immer besonders um ein familienfreundliches Umfeld gekümmert. Gerade junge Familien sollen sich bei uns in Moers wohlfühlen“, kontert der SPD-Ratsherr.

Weiter argumentiert Atilla Cikoglu: „Grünflächen haben als Naherholungs-, Bewegungs- und Begegnungsangebot, für viele Freizeitaktivitäten zentrale Bedeutung, das ist die Kehrseite der „Pendlerhauptstadt“ Moers. Moers besitzt gerade für Familien als Wohn- und Lebensmittelpunkt  hohe Attraktivität. Wenn wir dafür im Durchschnitt mehr Geld für Grünflächen und Spielplätze ausgeben als vergleichbare andere Städte, dann ist mir das lieber als zusätzliche Pflastersteine, die helfen kurzfristig Geld zu sparen, aber unserer schönen Grafenstadt mittel- und langfristig großen Schaden zufügt. Spielflächen sind in erster Linie pädagogisch wertvoll und kindgerecht auszustatten.“

Mit dem neuen Spielplatzflächenkonzept, das im Herbst 2018 von der Jugendverwaltung vorgelegt wird, werde die SPD erneut über den künftigen Bedarf diskutieren und beschließen. „Natürlich werden wir dabei auch die Finanzen im Auge behalten“, so Cikoglu abschließend.

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