Die Absolventinnen des Kurses mit ihren Ausbilderinnen nach dem Gottesdienst im Betsaal Bruch (Foto: Nicole Mehring)

Dinslaken/Duisburg/Voerde/Hünxe/Schermbeck. Neun neue ehrenamtliche Senioren- und Demenzbegleiterinnen und -begleiter bei der Diakonie ausgebildet

„Ich habe eine Menge in diesem Seminar gelernt und würde den Kurs jederzeit weiter empfehlen. Vor allem war für mich die Erkenntnis wichtig, dass man Menschen mit Demenz nicht verbiegen soll, ihnen nicht unseren Willen aufzwingen soll, sondern sie so annehmen soll, wie sie sind. Nur so wird es gelingen, einen Zugang zu Menschen mit Demenz zu finden.“

Dieses Resümee zog eine frisch gebackene Seniorenbegleiterin nach ihrem halbjährigen Ausbildungskurs beim Diakonischen Werk Dinslaken. Zusammen mit 8 weiteren Teilnehmenden hat sie die Ausbildung zur Senioren- und Demenzbegleitung seit Herbst letzten Jahres absolviert. In dieser Ausbildung sind die Themen breit gestreut. Es geht um Begegnung und Kommunikation, Demenz und andere Erkrankungen im Alter,  Nähe, Distanz und Selbstfürsorge in der Begleitung, sowie um Fragen rund ums Lebensende. Es war der 11. Ausbildungskurs dieser Art beim Diakonischen Werk Dinslaken.

Den feierlichen Abschlussgottesdienstes am 16. März im Ev. Gemeindezentrum Betsaal Bruch hielten unter Mitwirkung der Ehrenamtlichen die dortige Bezirkspfarrerin Sabine Röser-Blase (re.) und Pastorin Yasmine Geppert (li.), Leiterin der Fortbildung. Im Rahmen des Gottesdienstes händigte Dr. Carolin Ulbricht (2. v. re.), Studienleiterin beim Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein,  den Absolventinnen und Absolventen das Zertifikat als Senioren- und Demenzbegleiter aus, weil die Ausbildung in Kooperation mit dem Dachverband der Erwachsenenbildung in Düsseldorf durchgeführt wird.

Die neun frisch gebackenen BegleiterInnen können jetzt gut qualifiziert an ihre neue Aufgabe gehen. In Seniorenheimen und bei alten Menschen zu Hause werden sie Besuche machen, werden die Angehörigen auf diese Weise entlasten, werden mit den Senioren spazieren gehen, ihnen vorlesen, zuhören, Erinnerungen teilen. Ihre Einsätze werden über das Diakonische Werk vermittelt.

Auch im Anschluss an die Ausbildung werden die Seniorenbegleiter nicht alleine gelassen. Sie können sich im Rahmen eines kontinuierlich stattfindenden Gesprächskreises kollegiale Hilfe bei auftretenden Fragen oder Problemen holen.
In diesem Jahr beginnt wieder ein neuer Ausbildungskurs. Nähere Informationen dazu erteilt: Anita Cyris (2. V. li. vorne), Beratungszentrum Café Komm, Tel. 02064- 60649 24.

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