Der EAK in der Synagoge (Foto: EAK)

Duisburg. Der Evangelische Arbeitskreis der CDU Duisburg besuchte am vergangenen Dienstag die Jüdische Gemeinde Duisburg, Mülheim und Oberhausen in ihrer Synagoge im Innenhafen und setzte damit die Ankündigung um, den Dialog aufrecht zu erhalten. „Wir sind daran interessiert, einen Dialog mit allen Religionen zu führen und natürlich auch mit unseren jüdischen Freunden. Ende letzten Jahres waren wir emotional sehr nah bei der Gemeinde, als das öffentliche Chanukka-Fest aus Sicherheitsgründen abgesagt werden musste und diese Nähe möchten wir natürlich beibehalten“, erklärt der Duisburger EAK-Vorsitzende Benjamin Heimann.

Der Geschäftsführer der jüdischen Gemeinde, Alexander Drehmann, präsentierte nicht nur die Synagoge, sondern gab den Gästen der CDU auch Einblicke in die Sitten und Bräuche bis hin zu den Speisegesetzen im jüdischen Gemeindeleben.

„Es ist erschreckend, dass ein Gemeindezentrum wie ein Hochsicherheitstrakt gebaut ist und die Polizei durchweg vor Ort ist“, war im Nachgang die Meinung vieler Gäste. Respekt, Akzeptanz und ein friedliches Miteinander, da waren sich beide Seiten nach dem intensiven Dialog einig, ist die Lösung für solche Verhältnisse. „Reden und sich austauschen ist Grundvoraussetzung für dieses Miteinander und das werden wir auch weiterhin tun“, so die Zielsetzung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Duisburg.

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