Nadia Khalaf, Landesvorsitzende der AG Migration und Vielfalt in der NRWSPD (Foto: privat)

Mülheim/Rhein-Ruhr. Unter den Minister*innen und 15 Staatssekretär*innen der neuen Regierung finden sich, bis auf Katarina Barley, die einen britischen Vater hat, keinerlei Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Hier wurde eine gute Chance verpasst, die der größte Landesverband der SPD in NRW nun nutzen kann.

Im Zuge der Erneuerung, dem bevorstehenden Landesparteitag der NRW SPD mit Vorstandswahlen und der Erneuerung der Fraktionsspitze, hat die NRW SPD jetzt die Chance ein Zeichen zu setzen. In einem Bundesland in dem jeder vierte Mensch einen Migrationshintergrund hat, muss die SPD nicht nur jünger und weiblicher werden, sondern auch die Vielfalt der Gesellschaft abbilden.

„Wenn wir Wählerinnen und Wähler mit Einwanderungsgeschichte für unsere Politik begeistern wollen, setzt das eine Sichtbarkeit von Vielfalt in den eigenen Reihen voraus“, so Nadia Khalaf, Vorsitzende der AG Migration und Vielfalt in der NRW SPD und Bundesvorstandsmitglied der AG.

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