Die Mine Monsters mit ihren Spielernamen: v.l. Colour Strike, Bella Barfighter, Bat Rollin Romy, The Crash (Mainz), Red Rollin Hood, INSAlabim, Ella Eagle und Julie Unruly (Foto: privat)

Oberhausen. Bei ihrem zweiten Spiel unterliegen die Mine Monsters Oberhausen äußerst knapp mit 140:141.

Die Roller Derby Abteilung des SC Buschhausen war am Sonntag zu Gast in Mainz, wo sich Spielerinnen und Spieler aus ganz Deutschland zu gleich drei Freundschaftsspielen trafen.
Bei einem „offenen scrimmage“ können sich Spielerinnen aus der ganzen Welt anmelden, um gegen einander zu spielen. Normalerweise spielen dann Team Weiß gegen Team Schwarz.
Dies hilft den Spielerinnen in ihrer Entwicklung weiter, wenn ihre eigene Mannschaft vielleicht noch nicht spielfähig ist oder man selbst noch nicht spielerfahren genug ist, um seiner Mannschaft weiter zu helfen. Deswegen organisieren einige Vereine offene Spiele und laden dazu ein.

Es ist allerdings auch möglich, dass sich mehrere Spielerinnen aus einem Team für ein Spiel anmelden. Wie eben die Mine Monsters Oberhausen, welche sich mit sieben Spielerinnen auf den Weg nach Mainz machten. Vor Ort erfuhren sie, dass alle weiteren Mitspielerinnen abgesagt haben und die Monsters mit nur einer Gastspielerin aus Mainz in die Partie gehen werden.

Da die Spiele in Mainz jeweils unter einem Motto stattgefunden haben, spielten an diesem Nachmittag aber Team Piraten (Die Mine Monsters) gegen Team Ninja.

Die Partie versprach durchgehend Spannung, zwar konnte das gegnerische Team die einmal eingefahrene Führung direkt zu Beginn des Spiels, bis fast zum Ende fortwährend verteidigen. Doch kämpften sich die Oberhausener immer wieder heran.
Kurz vor Schluss konnte man sogar einmalig eine Führung herausspielen, diese aber leider nicht über die Zeit bringen. Am Ende unterlagen die Oberhausener und ihre Gastspielerin aus Mainz mit 140:141.

Das Ergebnis ist äußerst knapp, da es im Roller Derby pro gespielten Jam (ein zweiminütiger Spielabschnitt in den die beiden Halbzeiten unterteilt sind) meist ab fünf Punkte aufwärts gibt. Also überrundeten die Oberhausener in diesen vierzig Minuten Spiel eine Gegenspielerin weniger, als sie überrundet wurden.

Der Jubel bei den Monstern war allerdings ungetrübt, einige Spielerinnen haben an diesem Tag ihr erstes Spiel bestritten. Im dritten Spiel liefen dann auch noch zwei Herren der Minenmonster auf und spielten ein „Co-Ed“ Scrimmage, also ein Spiel gemischt mit Spielern und Spielerinnen.

 

Infobox:
Wer auch gern mal das Roller Derby in Oberhausen ausprobieren will, dass Team wächst und sucht immer wieder nach neuen Spielerinnen. Diese können gern montags (Ab 19 Uhr) und mittwochs (ab 18 Uhr) nach vorheriger Anmeldung über die Facebook Seite der Mine Monsters Oberhausen zum Training kommen.

Beitrag drucken
Anzeigen