Das Gleichstellungsbüro machte mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren mit einer Plakat- und Postkartenaktion am Samstag, 17. März, auf den Equal Pay Day aufmerksam (Foto: © barbara-schmitz.de)

Düsseldorf. Frauen verdienen in Deutschland immer noch 21 Prozent weniger als Männer. Umgerechnet ergeben sich aus dem Prozentsatz 77 Tage (21 Prozent von 365 Tagen) und somit das Datum des diesjährigen Equal Pay Day: Sonntag, 18. März.

Anlässlich des Equal Pay Day gab es bereits am Samstag, 17. März, eine Aktion des Gleichstellungsbüros der Landeshauptstadt Düsseldorf auf der Mittelstraße vor der Statue „Die Streitenden“. Um auf die Lohnungleichheit aufmerksam zu machen, waren alle Interessierten eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen und sich zu informieren. Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke hat die Aktion vor Ort unterstützt.

Unter dem Motto „Da fehlt doch was“ geht es insbesondere darum, die Wertschätzung, die sich auch in der Bezahlung niederschlägt, deutlich sichtbar zu machen. Daher traten die Mitwirkenden auffällig, mit schwarzer Kleidung als Basis und mit roten Akzenten, für die Forderung nach gleichem Lohn ein. Musikalisch wurde die Aktion von einer Trommelgruppe begleitet.

Für den diesjährigen Equal Pay Day in Düsseldorf wurde gemeinsam mit weiteren Akteurinnen und Akteuren eine Plakat- und Postkartenaktion umgesetzt, mit der bildlich auf die bestehende Lohnungleichheit hingewiesen werden soll.

„Die immer noch bestehende Lohnlücke zwischen Männern und Frauen ist gravierend. Es ist daher wichtig ein Zeichen zu setzen, damit diese Ungerechtigkeit endlich abgeschafft wird. Ich freue mich, dass so viele Personen die Aktion aktiv unterstützen“, so Elisabeth Wilfart, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Die Aktion auf der Mittelstraße wurde neben dem Gleichstellungsbüro der Landeshauptstadt Düsseldorf vorbereitet und durchgeführt von: Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), BPW Club Düsseldorf e.V., BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Düsseldorf, FDP-Ratsfraktion, Frauenunion Kreisverband Düsseldorf, Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd), Ratsfraktion – Die Linke, Sozialverband Deutschland Nordrhein-Westfalen e.V. (SoVD NRW), ver.di Bezirksfrauenrat Düssel-Rhein-Wupper.

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