Dr. med. Alexandros Anastasiadis (Foto: HELIOS)

Duisburg. Mit dem neuen Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie an der Helios St. Johannes Klinik, Dr. med. Alexandros Anastasiadis, wechselt ein erfahrener Spezialist für Knie- und Hüftgelenke sowie für Unfallchirurgie an den Niederrhein. Der 39-Jährige war zuvor als Oberarzt an der BG Universitätsklinik Bergmannsheil in Bochum tätig, in deren überregionalem Traumzentrum er gemeinsam mit dem Rest des Teams jährlich mehr als 80 000 Patienten versorgte.

Nach Abschluss seines Medizinstudiums in Düsseldorf absolvierte der heutige Facharzt seine orthopädische Ausbildung und die unfallchirurgische Weiterbildung in Bochum, wo er schließlich zuletzt als Oberarzt an der BG Universitätsklinik Bergmannsheil tätig war. Dort sammelte er über die letzten Jahre viel Erfahrung in der Versorgung schwerverletzter Patienten sowie in der Akuttraumatologie. Darüber hinaus bildete der zweifache Familienvater sich zusätzlich in der Notfall- und Intensivmedizin sowie der Hand- und Plastischen Chirurgie fort. Seinen Schwerpunkt legte er schließlich auf die Knie- und Hüftendoprothetik, die rekonstruktive Gelenk- und Weichteilchirurgie, die traumatische Wirbelsäulenchirurgie sowie die septische Chirurgie. Sein Antrieb liegt vor allem darin, den Patienten bis ins hohe Alter ein Maximum an Lebensqualität zu erhalten: „Schmerzfreiheit und vor allem Mobilität bedeuten Unabhängigkeit, deshalb sollten bei all unseren Eingriffen möglichst schonende Verfahren zum Einsatz kommen.“  Wie wertvoll eine gute Beweglichkeit sein kann, spüren auch immer mehr jüngere Menschen, etwa nach langjähriger sportlicher Belastung. Vor allem die gelenkerhaltenden Eingriffe nehmen im jungen und mittleren Lebensalter deshalb stark zu.

Für seine neue Abteilung in Duisburg hat Anastasiadis schon weitreichende Pläne: „Wichtig ist mir die optimale Patientenversorgung mit verlässlichen, standardisierten Abläufen zu gewährleisten und besonders muskelschonende OP-Verfahren zu etablieren.“ Darüber hinaus soll sein Team zukünftig nicht nur im Norden der Stadt sondern auch in Hochfeld ansprechbar sein. In der erst kürzlich eröffneten, hochmodernen Helios Marien Klinik plant der Gelenkexperte deshalb ein zweites Standbein für die endoprothetische Versorgung von Knie- und Hüftbeschwerden. Das Haus bietet zudem mit seiner großen geriatrischen Abteilung die Möglichkeit, den Schwerpunkt Alterstraumatologie, sprich die Versorgung älterer Menschen etwa nach Stürzen oder Unfällen, auszubauen. Die Abteilungen der Geriatrie und Inneren Medizin würden dann unter einem Dach eng mit dem neuen Orthopäden zusammenarbeiten. So können die speziellen Bedürfnisse von Senioren bei der Therapie berücksichtigt werden.

Wenn der 39-Jährige grade nicht erkrankte Gelenke versorgt, verbringt er seine Freizeit am liebsten bei seiner Familie und auf dem Basketballfeld: „Eine gute Schule für Teamfähigkeit und Stressresistenz.“

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