v.l. Dr. Sabine Brenner-Wilczek, Elisabeth Wilfart, OB Thomas Geisel und Gaby Köster (Foto: © Landeshauptstadt Düsseldorf/Uwe Schaffmeister)

Düsseldorf. Im Rahmen des Internationalen Frauentags (8. März) präsentiert das Düsseldorfer Heinrich-Heine-Institut in Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro der Landeshauptstadt die Ausstellung „Frech und wild und wunderbar – Außergewöhnliche Frauen zwischen 1850 und 1950“ vom 6. bis 23. März im Rathaus. Oberbürgermeister Thomas Geisel eröffnete die Ausstellung am Dienstag, 6. März, 17 Uhr, im Untergeschoss des Rathauses, Marktplatz 2.

Präsentiert werden nun eigenhändig geschriebene Schriftstücke engagierter und herausragender weiblicher Persönlichkeiten. Dazu zählen unter anderem Originale von Frauen wie Astrid Lindgren, Florence Nightingale und Bertha von Suttner. „Viele dieser Frauen sind Namensgeberinnen bedeutender Orte und Einrichtungen in der Landeshauptstadt. Ganz besonders freut es mich, dass darunter auch zwei Frauen sind, die Düsseldorf besonders verbunden sind. Clara Schumann als große Musikerin. Und Florence Nightingale, die hier die entscheidenden Impulse für die von ihr entwickelte Modernisierung der Krankenpflege erhielt. Beide sind mit nach ihnen benannten Einrichtungen, der Musikschule und einem Krankenhaus, im Stadtbild bis heute präsent“, so Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Im Anschluss an das Grußwort des Oberbürgermeisters erfolgte eine Einführung durch die Kuratorinnen der Ausstellung, Dr. Sabine Brenner-Wilczek und Gaby Köster (beide Heinrich-Heine-Institut). Abschließend hatten die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, die Ausstellung zu erkunden. Abgerundet wurde die Eröffnung durch das musikalisches Begleitprogramm, dargeboten von Nina Kunizyna, Schülerin an der Clara-Schumann-Musikschule.

Die Ausstellung im Rathaus ist eine von mehr als 130 Veranstaltungen, die anlässlich des Internationalen Frauentages in ganz Düsseldorf stattfinden. Die im Rathaus präsentierten Werke stellen das Herzstück einer in über 30 Jahren leidenschaftlich zusammengetragenen privaten Sammlung von Rita van Endert und Kirsten Engelmann dar. Die beiden haben diese und rund 2.000 weitere Schriftstücke von ganz unterschiedlichen, herausragenden Frauen dem Institut im Jahr 2016 überlassen.

Besucherinnen und Besucher haben nun bis zum 23. März Zeit, einen Teil dieser Werke während der Öffnungszeiten des Rathauses, montags bis donnerstags, 8 bis 19 Uhr, freitags bis 18 Uhr, zu besichtigen.

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