Stadthalle (Foto: privat)
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Kamp-Lintfort. Als zentraler Veranstaltungsort für kulturelle Angebote, Theateraufführungen und Bürgerversammlungen ist die Stadthalle in Kamp-Lintfort heute eine feste Größe. Gebaut wurde die Stadthalle 1963 aber als Schulaula und erfüllt noch heute diese Funktion für die beiden angrenzenden Schulen, UNESCO-Gesamtschule und Georg-Forster-Gymnasium. „Nach 55 Jahren jedoch ist die Stadthalle in die Jahre gekommen. Wir möchten mit der umfangreichen Sanierung den Stellenwert der Stadthalle für eine Stadt wie Kamp-Lintfort deutlich machen, sie auch als kulturellen Veranstaltungsort für die nächsten Jahrzehnte wieder attraktiv gestalten und sie auch für die nächsten Generationen an Schülern erhalten“, so Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt.

Am Mittwoch, 07. März, wurden die umfangreichen Maßnahmen der technischen Sanierung, der Umsetzung neuer Brandschutzbestimmungen und der energetischen Erneuerung, die in der Stadthalle ab den Sommerferien 2018 bis voraussichtlich Ende Mai 2019 durchgeführt werden, dem Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport vorgestellt. Bereits in früheren Jahren wurden kleinere Umbauarbeiten und Sanierungen vorgenommen, dennoch befinden sich das Foyer sowie der Theatersaal fast noch im Ursprungszustand. Mit einem Gesamtvolumen von 3,3 Mio Euro soll nun ein Umbau nach neusten Standards erfolgen: „Unsere Brandschutzstrategie für Kamp-Lintfort sieht die schrittweise Sanierung aller Gebäude vor und die Stadthalle steht für 2018 auf unserer Prioritätenliste ganz oben. Zudem nutzen wir die brandschutztechnische Umbauzeit, um auch andere wichtige bauliche Maßnahmen, wie die energetische Sanierung, in einem Zuge durchzuführen“, erklärt Kulturdezernent Dr. Christoph Müllmann. In den Umbau fließen ebenfalls Wünsche und Anregungen von Nutzern ein, die durch eine vorherige Befragung erfasst wurden. So wird es neben den technischen Neuerungen auch eine energieeffiziente und steuerbare LED-Saalbeleuchtung, ein modernes Regiepult mit Datenanschlussmöglichkeiten und Multicoreanbindungen sowie einen renovierten Künstlerbereich geben.

In der Zeit des Umbaus steht die Stadthalle nicht für die üblichen Veranstaltungen zur Verfügung. Alternativ wird daher in der nächsten Saison des städtischen Kulturprogramms 2018/2019 die Aula der Europaschule als Veranstaltungsort genutzt. Diese ist barrierefrei und bietet den Abonnentinnen und Abonnenten ausreichend Platz. „Das Kulturprogramm für diese Saison ausfallen zu lassen, kam für uns nicht in Frage. Daher haben wir einige alternative Spielorte geprüft, um auch 2018/2019 allen kulturinteressierten ein ansprechendes Programm in Kamp-Lintfort bieten zu können“, freut sich Petra Niemöller, Leiterin des Kulturbüros.“

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