Der stellvertretende Bürgermeister Heinz-Gerd Hackstein hat sich am Mittwoch, 7. Februar, vor der Ratssitzung als Testperson für die Evakuierungsstühle im Rathaus zur Verfügung gestellt (Foto: pst)

Moers. Mit Mehrheit hat der Rat am letzten Mittwoch seine Verkleinerung beschlossen. Ab 2020 gibt es statt 54 Ratsmitglieder nur noch 50. Zudem hat das Gremium erste Weichen die Zukunft des „Offenen Ganztags“ gestellt. Ziel ist, die Qualität der pädagogischen Angebote sicherzustellen. Geld sparen gemeinnützige Moerser Vereine künftig bei Sondernutzungen, so ein weiterer Beschluss. Die die betreffende Satzung der Stadt Moers wird geändert, sodass nicht-kommerzielle Informationsstände bestimmter Vereine für bis zu drei Termine im Jahr keine Gebühren zahlen müssen.

Vor dem Eintritt in die Sitzung haben die Ratsmitglieder die Handhabung der städtischen „Evac Chairs“ getestet. Sie sind in jedem Fluchttreppenhaus im Rathaus und im Bildungszentrum zu finden. Bei Bränden oder anderen Notlagen können mobilitätseingeschränkte Menschen aus den Gebäuden transportiert werden. Die Anregung zur Anschaffung der insgesamt elf Stühle kam aus dem Behindertenbeirat. Grundsätzlich können die lebensrettenden Rollstühle von einer Hilfsperson bedient werden.

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