Müllkunst (Foto: privat)

Dinslaken. Restmüll einsparen und so den Ausstoß von Kohlendioxid reduzieren – das ist ein Ziel der Stadt Dinslaken. Dabei arbeitet sie auch mit Schulen zusammen. In diesem Zusammenhang hat die Ernst-Barlach-Gesamtschule das Projekt „Trennsetter“ gestartet. Mülltrennung und Klimaschutz spielen hier zentrale Rollen. Diese Themen fließen in die Pädagogik, in die einzelnen Unterrichtsfächer und das gesamte Schulleben konsequent und kontinuierlich ein.

Gerade erst haben sich 50 Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Abfall auseinandergesetzt. In einer dreitägigen Projektarbeit haben sie aus einer großen Ansammlung von Müll neue Kreationen geschaffen.

Deutliche Erfolge sind bereits auch beim Thema Mülltrennung festzustellen: So wird künftig eine große Restmülltonne an der Ernst-Barlach-Gesamtschule eingespart werden können, weil der Abfall jetzt korrekt getrennt wird und somit größere Mengen der Wiederverwertung zugeführt werden. Durch die Abschaffung einer Restmülltonnen spart die Schule jährlich knapp 5.000 Euro ein. Die Hälfte dieses Geldes stellt die Stadt der Schule wieder für schulische Zwecke zur Verfügung.

Neben der Ernst-Barlach-Gesamtschule engagieren sich zurzeit auch bereits die Grundschule Am Weyer, die Moltkeschule sowie die Klaraschule in dem Kooperationsprojekt. Die Stadt Dinslaken ist seit dem Jahr 2009 Mitglied im Klimabündnis der europäischen Städte. Dadurch hat sie sich verpflichtet, kontinuierlich den Kohlendioxid-Ausstoß zu senken.

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