Die Kölschen Karnevalslieder brachten eine beachtliche Spende für das Hospiz am Blumenplatz – es freuen sich Karl Müller, Gregor Schickling, Herbert Müller, Paulus Klause-Gastwirtin Christina Schwiertz-Lindner, Heribert Boosen und Lothar Rous (v.li.) (Foto: privat)

Krefeld. Die Sänger hatten viel Spaß – am Gesang und fast noch mehr an dem guten Zweck: Der diesjährige Frühschoppen mit kölschen Karnevalsliedern in der Paulus-Klause brachte eine Spende von € 330 für die Hospiz-Arbeit in Krefeld.

Die Lieder aus dem „Milljöh“, im Spiegel von Willi Ostermann, wurden vorgetragen von Dr. Jupp Muhr und mit Klavierbegleitung. Der Frühschoppen zu Ehren der Rheinischen Frohnatur Ostermann stand unter dem Motto: „Wie kütt die Mösch bei uns en de Köch?“

Die Gäste erfuhren manches Wissenswerte über den Alltag der sogenannten kleinen Leute von der Jahrhundertwende bis in die 30er Jahren und es entwickelte sich ein Mitsing-Konzert, das bestens auf die Fünfte Jahreszeit einstimmte. Ganz besonders freute sich Organisator Herbert Müller, „dass wir wieder einen Reinerlös von 330,00 € erzielten und an Alexander Henes, den Leiter des Hospizes am Blumenplatz, überreichen konnten.“ Ein Dank gelte allen Besuchern und Spendern.

Henes freute sich sehr über diese Aktion, die mitten im Karnevalstrubel den Hospiz-Gedanken in den Fokus brachte: „Die Krefelder Karnevalisten vergessen unsere Hospiz-Gäste nicht – sei es über diese Aktion, sei es über den Besuch des Prinzen René I. bei unserer Karnevalsfeier oder sei es durch die Spende von Eintrittskarten für die Sitzung der KG Gartenzwerge im Burghof in Fischeln.“

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