Bürgermeister Manfred Osenger (Foto: Uwe Koeppen, Stadt Duisburg/OB-4)
Anzeige

Duisburg. Bürgermeister Manfred Osenger und Michail Stahlhut, CEO SBB Cargo International, haben eine Siemens Vectron Lokomotive auf den Namen „Duisburg“ getauft. Für SBB Cargo ist die Lok Teil einer Flottenerweiterung, die insgesamt 18 Vectron-Lokomotiven umfasst.

„Ich bin begeistert, dass die SBB Cargo International mit der Namensgebung nicht nur den Namen unserer Stadt in die Welt trägt, sondern hiermit auch ein Zeichen der Verbundenheit zu ihrem deutschen Hauptsitz dokumentiert. Ich wünsche allzeit gute Fahrt!“, so Oberbürgermeister Sören Link, der bei der Loktaufe von Bürgermeister Manfred Osenger vertreten wurde.

Die SBB Cargo International, mit Sitz im schweizerischen Olten, reagiert mit der Flottenerweiterung auf das prognostizierte Verkehrswachstum und die steigende Wettbewerbsintensität im internationalen, alpenquerenden Schienengüterverkehr. Mit Eröffnung des Gotthardbasistunnels und der mit dem Ceneri-Basistunnel entstehenden Flachbahn setzt das Eisenbahnverkehrsunternehmen bei seiner Lokflotte auf Interoperabilität. Die Multisystemloks erhöhen die Produktivität auf der Nord-Süd-Achse. „Unser Alp Piercer dient der grenzenlosen Vernetzung zwischen Nord & Südeuropa. Wir stehen zu unserem Namensbezug ‘international‘ sowie zu unseren Schweizerischen Wurzeln. ‘International‘ setzen wir gleich mit ‘interoperabel‘, was vor allem nach dem Rastatt-Unfall wesentlich für die Dokumentation der Leistungsstärke der Eisenbahn ist. Genau dafür ist diese Lok gemacht“, so CEO Michail Stahlhut.

SBB Cargo Deutschland mit Sitz an der Schifferstraße in Duisburg ist die Produktionsgesellschaft der SBB Cargo International. In Duisburg befinden sich neben der Geschäftsleitung auch die Produktionsplanung, das Büro des Eisenbahnbetriebsleiters und die Leitstelle.

Bürgermeister Manfred Osenger und Michail Stahlhut, CEO SBB Cargo International (v.l.) (Foto: Uwe Koeppen, Stadt Duisburg/OB-4)
Beitrag drucken
Anzeigen