Durchsuchungsmaßnahmen der Polizei (Foto: Polizei Essen)

Essen. Die Polizei hat heute Morgen (6. Februar) mehrere Objekte in Essen, Leverkusen und Langenfeld durchsucht. Hintergrund für diese Maßnahme sind gewalttätige Auseinandersetzungen, die im Dezember 2017 in Essen stattfanden. Am 5. Dezember stürmten mehrere Personen ein Lokal an der Burggrafenstraße in Essen. Dort zertrümmerten sie das Inventar und verletzten drei Personen. Am gleichen Abend kam es zu einem weiteren Vorfall im Bereich der I. Weberstraße in Essen.

Um weitere Auseinandersetzungen zu verhindern und Erkenntnisse zu den Vorfällen zu gewinnen, führten Beamte der Einsatzhundertschaft und des Ordnungsamtes der Stadt Essen bereits am 8. Dezember Razzien in drei Lokalen in Essen durch.

Beamte des SEK (Spezialeinsatzkommando), der Einsatzhundertschaft, sowie Ermittler der Kriminalpolizei durchsuchten heute zeitgleich vier Objekte in Essen, Langenfeld und Leverkusen (2x). Dabei wurden 22 Personen angetroffen und überprüft, sowie zahlreiche Hieb- und Stichwaffen und mehrere Gasschusswaffen sichergestellt. Drei Personen wurden zur Vernehmung ins Polizeipräsidium gebracht. Die Ermittlungen dauern an. Der Einsatzleiter der Polizei: „Wir werden unsere Ermittlungen intensiv weiterführen. (ots)

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