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Duisburg/Essen/Oberhausen/Düsseldorf. Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen Menschenhandels und Zwangsprostitution durchsuchte die Polizei in Duisburg am Montagmorgen (5. Februar) mit Unterstützung der Einsatzhundertschaft Bordelle an der Vulkan- und Julius-Weber-Straße. 17 Frauen sind wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts vorläufig festgenommen worden. Hierzu dauern die Ermittlungen noch an.

Zudem vollstreckten die Beamten drei Haftbefehle gegen zwei Frauen (19 und 32 Jahre) und einen 26-jährigen Mann. Den Tatverdächtigen wird vorgeworfen, Frauen in Nigeria angeworben, nach Deutschland geschleust und hier zur Prostitution gezwungen zu haben. Die Durchsuchungen endeten gegen 11:00 Uhr.

Insgesamt durchsuchten die Ermittler 11 Objekte sowie Wohnanschriften und sonstige Räumlichkeiten, davon sieben in Duisburg und vier in Essen, Oberhausen, Gelsenkirchen und Düsseldorf.

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