Die Junge Union im Kreis Wesel (Foto: LokalKlick)
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Kreis Wesel. In der Debatte um eine mögliche „Große Koalition“ wird neben guten und schlechten Argumenten auch zu fragwürdigen und kurzsichtigen Mitteln gegriffen, meint die Junge Union im Kreis Wesel. Dazu gehören, so die JU, vor allem Kampagnen der Jusos, wie „Tritt ein sag Nein“ oder „einen Zehner gegen die GroKo“. Damit werde nicht nur die Stabilität des Landes sondern auch das Ansehen Deutschlands in Europa potentiell gefährdet.

„Die Jusos gefährden mit ihren parteiinternen Spielchen die deutsche Position in Europa und ignorieren mit ihren kurzfristigen und eigennützigen Kampagnen den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger endlich eine stabile Regierung zu bekommen. Als deutsche Volkspartei darf man sich vor Verantwortung nicht scheuen. Wenn diese Verantwortungslosigkeit schon bei den Jusos prägend ist, sehe ich für die Zukunft schwarz“, so Frederik Paul, Vorsitzender der Jungen Union Kreis Wesel.

Abseits der Diskussion um die GroKo bleiben die Probleme der Bedürftigen bestehen, darum startet die Junge Union Kreis Wesel die Kampagne „#Mitmachen“.Die JU möchte nicht gegen sondern für eine Sache werben. So werde tatsächlich etwas für die Menschen im Kreis Wesel getan.

 

Während die Jusos zehn Euro pro Neumitglied für innerparteiliche Streitereien aufwenden, möchte die Junge Union Kreis Wesel ein Zeichen setzen. Sie hat private Spender gesucht und gefunden, die für jedes Mitglied, das bis zum 31.03.2018 eintritt, zehn Euro an den Verein Aktion Lichtblicke e.V. spenden. „Wir sind nicht an parteipolitischen Manövern interessiert, wir möchten etwas für die Menschen im Kreis Wesel tun“, so Jana Hensen, stellvertretende Vorsitzende der Jungen Union Kreis Wesel.

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