DRK-Kreisvorsitzender Diether Thelen und DRK-Kreisgeschäftsführerin Sabine Hilcker überreichen Urkunden und Abzeichen für langjährige Mitgliedschaft im DRK Krefeld an: Birgit Mona Duhr; Nicole Fruhen, Carlotta v. Ondarza (5 Jahre), Desiree Schmitz und Kai Kimpfel (10 Jahre), Sandra Vits (15 Jahre), Alexandra Gyszas, Kai-Ulrich Herbst und Markus Holzapfel (20 Jahre), Frank Schlegel (35 Jahre), Markus Philippen, Detlef-Horst Krügel und Gisela Krügel (40 Jahre), Ingrid Schmall (45 Jahre), Herbert Geurden, Hans-Peter Bongers und Johanna Ziebell (55 Jahre) (Foto: privat)

Krefeld. Diether Thelen, der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Krefeld, kam beim Neujahrsempfang der Hilfsorganisation von internationalen Zahlen zu konkreten Aufgaben vor Ort in Krefeld: „Mit weltweit rund 100 Millionen Mitgliedern im Internationalen Roten Kreuz und im Internationalen Roten Halbmond sind wir eine der größten humanitären Organisationen – und hier in Deutschland werden wir aufgrund der demographischen Entwicklung älter und bunter“, so Thelen. Damit stellte sich für ihn eine neue Aufgabe: „Wir müssen uns um die Integration der zu uns gekommenen Flüchtlingen in unsere Organisation kümmern.“ Thelen betonte, dass der wichtigste Faktor im DRK weiter das Ehrenamt sei – diese engagierten Menschen könne man nicht über Geld motivieren, aber „der Zusammenhalt und die Gemeinschaft soll bei uns das Ehrenamt stärken“, so der Kreisvorsitzende, der nach seiner Wahl im November 2017 zum ersten Mal durch den Neujahrsempfang führte.

Die Gesellschaft werde immer individueller und viele Menschen wollten sich nur noch projekt-bezogen engagieren – dem müsse auch der Krefelder Kreisverband Rechnung tragen. Nichtsdestotrotz wünsche er sich für 2018 auch die Gewinnung von mehr Fördermitgliedern – neben der Gewinnung von mehr aktiven Helfern. Diese unterstützen in Krefeld die Kernkompetenzen der Rotkreuzler im Bevölkerungsschutz, im Sanitätsdienst und Gesundheitsschutz sowie in den sozialen Diensten etwa im Bildungswerk.

Die Rotkreuz-Ehrenamtler in Krefeld könnten auf ihre Leistungen in 2017 sehr stolz sein, „wir haben große Veranstaltungen wie den Flachsmarkt oder den Karneval gut begleitet“, so Thelen – diese Aufgaben stehen auch in 2018 wieder an.

Für 2018 werde ein großes Thema die Zukunft der momentanen Geschäftsstelle im Burchartz-Hof in Bockum sein. Aktuell arbeite eine Gruppe unter Führung von Vorstandsmitglied Hans Pöpperl an einem Konzept – das werde dann weiter diskutiert. Kernfrage ist es, wie die Ressourcen in dem denkmal-geschützten Gebäude so genutzt werden können, dass die Ehren- und Hauptamtler gute Arbeitsmöglichkeiten haben und Fahrzeuge und Ausrüstung sachgerecht gelagert werden können.

Nach seiner Ansprache ehrte Thelen langjährige Mitglieder – insgesamt knapp 60 Menschen sind zwischen fünf und 55 Jahre Mitglied im Krefelder DRK.

Beitrag drucken
Anzeigen