Rheinberg. Wild- und Honigbienen haben es in vielen Dörfern und Städten heute sehr schwer. In Grünflächen und Vorgärten sind einheimische Blühpflanzen dünn gesät. Es fehlt an Nahrungsquellen und naturbelassenen Ecken. Auch in der Landwirtschaft überwiegen Monokulturen und „Unkräuter“ werden meist chemisch weggespritzt. Die Problematik betrifft nicht nur die Bienen, sondern ein Vielzahl von Insekten. Mindestens ein Drittel unserer Lebensmittel – darunter wichtige Gemüse, Früchte, Nüsse und Gewürze – sind auf Blütenbesuche angewiesen, um Früchte und Samen auszubilden.

Rheinberg bienenfreundlicher zu gestalten ist das Ziel des Projektes „Rheinberg summt!“. Nach dem Start der Initiative für ein insektenfreundlicheres Rheinberg im letzten Jahr, treffen sich am Dienstag, den 30. Januar 2018 von 16 bis 19 Uhr verschiedene Gruppen, Institutionen und Einzelpersonen zum 1. Vernetzungs-workshop „Rheinberg summt!“ im Raum 249 im Stadthaus Rheinberg.

Gemeinsam mit Cornelis Hemmer von „Deutschland summt!“ und der Stadtverwaltung Rheinberg lernen sich bei dieser Veranstaltung die möglichen Beteiligten etwas kennen und stellen vor, was im Einzelnen bereits auf diesem Gebiet gemacht oder angedacht wird. Es werden daraus im Laufe des Workshops zusammen Ideen entwickelt und geplant, wie die Rheinberger Initiative umgesetzt werden kann.

Weitere Interessierte – Organisationen, Vereine oder auch Einzelpersonen – sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung zu besuchen und zu bereichern. Wenn Sie sich mit Ihrer Idee oder Ihrem Vorhaben einbringen möchten, melden Sie sich doch bei der Stadt Rheinberg, Fachbereich Stadtentwicklung, Bauordnung und Umwelt, Frau Antje Morsch, Tel.: 02843 171460 oder E-Mail: antje.morsch@rheinberg.de oder Nicole Weber F. Santos, 02843 171498, nicole.weber.f.santos@rheinberg.de.

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