(Foto: privat)

Mülheim. Klaus-Jürgen Wolf verlässt den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Der 52-jährige Diplom-Kaufmann gibt seine Position als Kreisgeschäftsführer des Mülheimer DRK zum 31. Januar auf.

„Der Abschied aus Mülheim fällt mir nicht leicht. Ich habe seit meinem Amtsantritt im Juni 2013 mit meinem Mitarbeiterteam und den örtlichen Akteuren Mülheims sehr gerne zusammengearbeitet“, sagt der scheidende Geschäftsführer, der auch künftig im Bereich der Sozialwirtschaft leitend tätig sein wird.

Die Errichtung des neuen DRK-Hilfeleistungszentrums an der Aktienstraße, die Eröffnung der DRK-Kindertagesstätte „Die Rettungszwerge“ an der Löhstraße, die Schaffung eines eigenen Rotkreuz-Magazins sowie die Konsolidierung der DRK-Finanzen sieht der scheidende Geschäftsführer als Erfolge seiner Amtszeit.

Dass er das Rote Kreuz in Mülheim jetzt dennoch verlässt, begründet er mit der anstehenden Umsetzung der neuen Vereinsatzung in Verbindung mit einem angestrebten 3-Säulen-Modell, in dem die Arbeit der Geschäftsführung verteilt wird. Wenn sie in Kürze in Kraft tritt, wird die Position des Kreisgeschäftsführers durch einen dreiköpfigen Vorstand ersetzt.

„Dies würde für mich bedeuten, dass ich meine Arbeit für den Kreisverband als einer von drei Vorstandsmitgliedern nicht so gestalten könnte, wie ich dies für richtig und gut halte“, erklärt Klaus-Jürgen Wolf seine Entscheidung, die nicht nur von ihm, sondern auch vom bisherigen Vorstand des Mülheimer DRK bedauert wird.

Seine Nachfolge treten die Rechtsanwältin Natalia Thoma, der ehemalige stellvertretende Vorsitzende Frank Langer und der ehemalige Kreisbereitschaftsleiter Ralf Schäfer in Form einer gemeinsamen Geschäftsführung als Vorstand an.

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