(Foto: Waldemar Kroll)

Mülheim. Gerade 93 Jahre alt geworden ist der Mülheimer Ortsverband der weltweit aktiven Schlaraffen weit entfernt vom Ruhestand. Gerade in jüngster Zeit hatte der Verein, der sich spielerisch mit seinen Idealen Kunst, Freundschaft und Humor vergnügt viele große Ereignisse zu feiern. Und bis zum Ende der laufenden Sippungsfolge im April steht auch noch Einiges an.

Noch im Dezember beging das Schlaraffenreych Möllmia gemeinsam mit den Freunden aus der Gladebachum Monachorum (Mönchengladbach) seinen Geburtstag. Einzigartig in Schlaraffia: Beide Ortsvereine wurden 1924 am gleichen Tag gegründet.

Über 50 Schlaraffen kamen aus diesem Anlass auf Burg Nibelheim, dem Sitz der Möllmianer, zusammen, um geistreich und ausgelassen miteinander zu feiern.

Anfang des Jahres direkt der nächste Höhepunkt: das alljährliche Neujahrsfest mit der traditionellen Feuerzangenbowle. Zu diesem besonderen Anlass sind auch die Angehörigen, besonders die weiblichen zum sonst ausschließlich Männern vorbehaltenen Schlaraffenspiel eingeladen. Und die Burgfrauen, Burgwonnen und -maiden der anwesenden Ritter spielten kräftig mit – wortgewaltig, musikalisch oder gestalterisch.

Am 25. Januar steht nun das Turney ums Hammelglöckchen an. Knappen und Junker werden hier um die größte Eselei wetteifern, die ihnen je widerfahren ist. Den Rittern winkt so ein kurzweiliger Abend, im Anschluss aber auch die Qual, ihren Favoriten unter den Jungschlaraffen zu erwählen, der bis zum nächsten Turney das Hammelglöckchen tragen darf.

Auch in den kommenden Monaten werden sich die Schlaraffen in Mülheim noch an der einen oder anderen besonderen Veranstaltung erfreuen können. So im März, wenn schlaraffische Musikanten aus ganz Deutschland zu Gast sein werden. Ein wenig Personal kann da nicht schaden. Wer Interesse hat, Schlaraffia und die Sassen der Möllmia mal kennenzulernen, ist herzlich eingeladen und willkommen.

InfoKlick:  www.moellmia.de

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