Umgestürzte Pappel aus den Rheinauen bei Ilverich (Foto: Stadt Meerbusch)

Meerbusch. Nachdem die Sturmschäden an den Straßenbäumen im Stadtgebiet weitgehend beseitigt und aufgeräumt sind, hat die Forstkolonne des Stadtbauhofes heute (Montag) damit begonnen, die Schäden in Wald und Flur zu bearbeiten. Nachdem an der Sebastianstraße in Lank eine vom Orkan schwer getroffene Trauerweide gefällt war, wurde der Einsatz am Latumer See fortgesetzt.

Das gesamte Areal um den See ist städtische Grünfläche und derzeit gesperrt. Drei große Weiden und mehrere kleine Bäume sind auf den Seerundweg gefallen. Übel sieht es im städtischen Herrenbusch zwischen Strümp, Lank und Ossum-Bösinghoven aus: Hier hat Sturm Friederike rund 50 große Eichen entwurzelt oder abgebrochen. 10 bis 15 liegen auf den Wanderwegen. Deshalb hat die Forstverwaltung aus Sicherheitsgründen alle Eingänge zum Wald gesperrt. Gleiches gilt für das Naturschutzgebiet Lanker Bruch.

Meiden sollten Spaziergänger derzeit auch den oberen und unteren Wanderweg am Kringsgraben bei Ilverich. Auf den Wegen liegen große Mengen abgebrochener Äste, mehrere Pappeln sind umgestürzt. Zudem stehen Teile des Weges wegen der jüngsten Niederschläge und des hohen Grundwasserspiegels unter Wasser.

Auch die Büdericher Feldflur ist betroffen. Unter anderem hat der Sturm viele Kiefern in der Sangsheide am Hülsenbuschweg zur Seit gedrückt, jetzt weisen die Nadelbäume starken Schiefstand auf. Hier konnten sich die Grünflächenfachleute der Stadtverwaltung noch keinen abschließenden Eindruck verschaffen.

Ab wann die Wälder wieder gefahrlos betreten werden können, steht noch nicht fest.

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