(Symbolfoto: Christian Voigt/LokalKlick)

Düsseldorf. Am Freitag gab es im Düsseldorfer Stadtgebiet drei Raubstraftaten:

Freitag, 19. Januar 2018, 14.58 Uhr – Eller – Raub in Bäckerei – Unbekannter flieht mit geringem Bargeldbetrag – Polizei fahndet

Die Polizei fahndet nach einem Unbekannten, der am Freitagnachmittag die Angestellte einer Bäckerei in Eller mit einem Messer bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert hatte.

Gegen 15 Uhr betrat der Mann die Bäckerei an der Richardstraße und zog unvermittelt ein Messer, mit dem er die anwesende Verkäuferin bedrohte. Anschließend drängte er die Frau in Richtung der Kasse und forderte sie zum Öffnen der Geldlade und zur Herausgabe des Inhalts auf. Nachdem er einen Teil der vorhandenen Geldscheine an sich genommen hatte, verließ er plötzlich das Geschäft und flüchtete in unbekannte Richtung. Eine Fahndung der Polizei verlief ohne Ergebnis.

Der Räuber ist etwa 30 bis 40 Jahre alt, circa 1,65 bis 1,70 Meter groß und hat eine schlanke Statur. Er trug eine dunkle Mütze, die mit den Augenbrauen abschloss, zudem hatte er einen Dreitagebart. Bekleidet war er mit einer dunklen Winterjacke. Der Mann führte eine Sport- oder Umhängetasche mit sich.

Freitag, 19. Januar 2018, 16.45 Uhr – Gerresheim – Raub in Frisörsalon – Maskierter Täter flieht mit Armbanduhr

Mit einem Messer bedrohte am Freitagnachmittag ein maskierter Täter die Mitarbeiterin eines Frisörsalons in Gerresheim. Mit deren Armbanduhr als Beute flüchtete der Unbekannte. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 16.45 Uhr betrat ein Maskierter das Frisörgeschäft an der Schönaustraße und bedrohte die anwesende Mitarbeiterin mit einem Messer. Sogleich forderte er die Übergabe der Armbanduhr der eingeschüchterten Frau. Als er die Uhr an sich genommen hatte, bemerkte er offenbar, dass eine Zeugin außerhalb des Ladenlokals auf den Vorfall aufmerksam geworden war und flüchtete zu Fuß in Richtung Märkische Straße.

Der Räuber soll ein südländisches Erscheinungsbild sowie eine stämmige Figur haben. Er ist etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß. Er trug eine Sturmhaube, unter der dunkle Augen zu erkennen waren. Bekleidet war er mit einer dunklen Kapuzenjacke sowie einer dunklen Hose. Sein Gang wird als „plump“ und schwerfällig beschrieben.

Freitag, 19. Januar 2018, 21.25 Uhr – Holthausen – Raub mit Schusswaffe in Kiosk – Polizei fahndet nach zwei Tatverdächtigen

Mit einigen wenigen Zigarettenpackungen als Beute flüchteten am Freitagabend zwei Unbekannte aus einem Kiosk in Holthausen. Zuvor hatten sie die Verkäuferin mit einer Schusswaffe bedroht. Die Frau konnte allerdings nach draußen rennen und durch Hilferufe auf sich aufmerksam machen.

Gegen 21.30 Uhr betraten zwei maskierte Männer den Kiosk an der Bonner Straße und bedrohten die anwesende Verkäuferin mit einer Schusswaffe. Als die Männer die Frau aufforderten, die Kasse zu öffnen und das Geld herauszugeben, legte diese sich schützend über die Kasse und rief um Hilfe. Es entstand ein kurzes Handgemenge, bei dem es der Frau dann gelang, aus dem Laden zu laufen und weiter durch Rufe auf sich aufmerksam zu machen. Die beiden Räuber flüchteten daraufhin mit einer Handvoll Zigarettenpackungen in Richtung Walther-Rathenau-Straße. Im Rahmen der Fahndung der Polizei konnten Zeugen ermittelt werden, die zwei Flüchtende auf der Eichenkreuzstraße gesehen hatten, die dann nach links in die Adolf-Klarenbach-Straße in Richtung Geeststraße sowie die Meyerhofstraße gelaufen sein sollen.

Die Räuber sind beide etwa 1,70 Meter groß und waren komplett schwarz bekleidet mit aufgesetzten schwarzen Sturmhauben. Während der Tatverdächtige mit der Schusswaffe als sehr schlank beschrieben wird, ist sein Komplize eher kräftig/dicklich.

Hinweise nimmt in allen drei Fällen das Kriminalkommissariat 13 unter Telefon 0211-8700 entgegen. (ots)

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