Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßt die Essener Sternsinger im Rathaus (Foto: Elke Brochhagen)

Essen/Oberhausen/Düsseldorf/Rhein-Kreis Neuss/Neukirchen-Vluyn/Kamp-Lintfort. Traditionell besuchen um den Drei-Königs-Tag Sternsinger katholische Haushalte und überbringen für das Neue Jahr Gottes Segen. Bei ihrer Aktion machen die engagierten Mädchen und Jungen auf die Kinderarmut weltweit aufmerksam und sammeln Spenden für Hilfsprojekte. Das diesjährige Motto der Sternsinger ist „Segen bringen, Segen sein – gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“. Selbstverständlich werden die Rathäuser und Landratsämter von den aktiven Kindern nicht ausgelassen.

Bürgermeister Harald Lenßen empfing die Neukirchen-Vluyner Sternsinger im Rathaus (Foto: privat)

Neukirchen-Vluyn. Im königlichen Gewand und mit wetterfester Kleidung ausgestattet ziehen wieder die Sternsinger in Neukirchen-Vluyn von Tür zu Tür. Unter dem diesjährigen Motto „Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“ gehen sie mit Sammeldosen durch die Stadt, um Geld zu sammeln, das Kindern einen Schulbesuch ermöglichen und Kinderarbeit verhindern soll.

Am Freitag versammelten sich insgesamt 28 Sternsinger in der Quirinuskirche, um den Segen zu empfangen. Am Wochenende besuchen sie nun insgesamt 200 angemeldete Haushalte in Neukirchen-Vluyn. Mit dem Stern in der Hand sind sie zu Fuß oder -unterstützt von den Eltern- mit dem Auto unterwegs und wollen dabei auch an Türen nicht angemeldeter Haushalte klingeln. Den ersten Besuch statteten die Sternsinger den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung im Rathaus ab.

Bürgermeister Harald Lenßen dankte den 28 Jungen und Mädchen sowie ihren Begleitern für ihr Engagement und die gesamte Organisation. Als Dankeschön und zur Wegzehrung gab es leckere Mandarinen und einige Süßigkeiten. Anschließend zogen die Sternsinger weiter und besuchten Kindergärten und Seniorenheime.

Sternsinger besuchen Oberhausener Rathaus (Foto: Stadt Oberhausen)

Oberhausen. Als Vertreter der vielen hundert Oberhausener Sternsinger haben am Freitag, 5. Januar, zahlreiche kleine Könige das Oberhausener Rathaus besucht. Bürgermeisterin Elisabeth Albrecht-Mainz begrüßte die jungen Gäste und ihre Begleiter im Ratssaal.

In ihrer Rede erinnerte die Bürgermeisterin an den Ursprung der Sternsinger-Aktion, der auf das Jahr 1846 zurückgeht. Damals gründete die spätere Ordensfrau Auguste von Sartorius das deutsche Kindermissionswerk Verein der heiligen Kindheit. Albrecht-Mainz wies auch auf das diesjährige Motto der seit über 70 Jahren bestehenden Sternsinger-Aktion hin: „Bildung für arbeitende Kinder“. Sie erinnerte daran, dass Millionen Kinder Hunger leiden, keine Bildungschancen haben oder auf der Flucht sind. Den kleinen Königen dankte sie für ihre ehrenamtliche Arbeit: „Ihr gebt ein tolles Beispiel für gelebte Nächstenliebe und setzt ein Zeichen gegen das Wegsehen.“ Mit ihrer Sammelaktion brächten sie für viele Kinder dieser Welt ein Licht in die Dunkelheit. Stadtdechant Peter Fabritz dankte ebenfalls den Oberhausener Sternsingern für ihr Engagement, und dass sie auch bei ganz schlechtem Wetter die Menschen besuchten.

Bevor ein Sternsingerkind der Propsteigemeinde St. Clemens Sterkrade schließlich mit geweihter Kreide Gottes Segen an eine Türe des Ratssaals schrieb, sangen die jungen Gäste noch gemeinsam mit Vertretern der Politik das Lied „Stern über Bethlehem“.

Oberbürgermeister Thomas Geisel wirft seinen Obolus in die Sammeldosen der Sternsinger (Foto: (c)Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert)

Düsseldorf. Rund 20 Sternsinger aus den verschiedenen Pfarren des Dekanates Düsseldorf Nord wurden am Freitag, 5. Januar, im Rathaus von Oberbürgermeister Thomas Geisel empfangen. Bei dem Besuch sangen die Kinder und Jugendlichen und brachten im Jan-Wellem-Saal den Segensspruch „20*C+M+B+18“ an, so wie sie es auch in den von ihnen aufgesuchten Häusern in der übrigen Stadt tun. „C M B“ ist die Kurzform von „Christus mansionem benedicat“, übersetzt „Christus segne dieses Haus“.

Oberbürgermeister Thomas Geisel, der im Anschluss seinen Obolus in die Sammeldosen steckte, bedankte sich für die Hilfsbereitschaft und das Engagement: „Für viele Menschen gehört der alljährliche Segensgruß der Sternsinger fest zum Jahresbeginn. Als Caspar, Melchior und Balthasar tragen Düsseldorfer Kinder Gottes Segen in die Häuser. Traditionell ist die Sammlung der Sternsinger einem guten Zweck zugedacht. Sie lenken den Blick damit auf das Schicksal von Menschen und insbesondere von Kindern in aller Welt, die unserer Hilfe bedürfen.“ Als Dank für ihren Einsatz überreichte der Oberbürgermeister jedem Kind ein kronenförmiges Gebäckstück, das, wie in jedem Jahr, Bäckermeister Josef Hinkel hergestellt hat.

Rund um den Jahreswechsel sind die Sternsinger überall in Deutschland unterwegs. Unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ stellen sie bei der 60. Aktion Dreikönigssingen das Thema „Kinderarbeit“ in den Mittelpunkt und machen mit ihrem Einsatz darauf aufmerksam, dass weltweit 152 Millionen Kinder arbeiten. Der Erlös der Sternsinger-Aktion geht weltweit an Kinderhilfsprojekte. Träger der bundesweiten Aktion Dreikönigssingen sind das Missionswerk „Die Sternsinger“ und der „Bund der Deutschen Katholischen Jugend“.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke empfing die Sternsinger Niludsi, Niromi, Anna-Lena und Anna sowie ihre Begleiter Dr. Meik-Peter Schirpenbach, Lydia Merker, Thomas Binke und Peter Landwehr im Ständehaus (Foto: S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss)

Rhein-Kreis Neuss/Grevenbroich. Die Sternsinger Niludsi, Niromi, Anna-Lena und Anna haben heute auch die Kreisverwaltung besucht. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke empfing den königlichen Besuch aus der Kirchengemeinde St. Peter und Paul mit seinen Begleitern im Blauen Salon des Ständehauses und wünschte viel Erfolg bei der diesjährigen Sammel-Aktion. Gleichzeitig dankte er ihnen für ihr Engagement: „Genauso wie alle Sternsinger, die in diesen Tagen im Rhein-Kreis Neuss unterwegs sind, seid ihr ein echtes Vorbild, denn ihr setzt euch für Kinder ein, denen es nicht so gut geht wie euch – und das bei Wind und Wetter.“

An der Eingangstür des Ständehauses brachten die Sternsinger den traditionellen Segensgruß „20C+M+B+18“ („Christus segne dieses Haus“) an. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke spendete nicht nur für den guten Zweck, sondern gab den jungen Besuchern auch fair gehandelte Süßigkeiten mit auf den Weg. Die Kinder wurden begleitet von Pfarrer Dr. Meik-Peter Schirpenbach sowie den Ehrenamtlern Lydia Merker, Thomas Binke und Peter Landwehr aus der Grevenbroicher Innenstadtgemeinde St. Peter und Paul.

Die Sternsingeraktion 2018 steht unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“. Allein in Indien müssen rund 60 Millionen Kinder arbeiten; global sind es sogar 168 Millionen. Die Kinder und Jugendlichen, die als Sternsinger unterwegs sind, haben seit dem Start der Sternsingeraktion in Deutschland 1959 mehr als eine Milliarde Euro gesammelt. Mehr als 70 000 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa konnten damit seit Beginn der weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder unterstützt werden. In Grevenbroich sowie in den anderen Städten und Gemeinden des Rhein-Kreises Neuss ziehen die Sternsinger an diesem Wochenende von Tür zu Tür.

Kamp-Lintfort. Barbara Drese, stellvertretende Bürgermeisterin, begrüßte die diesjährigen Sternsinger und dankte ihnen für ihren wertvollen Beitrag. Bereits im Rathaus sammelten die Sänger fleißig Spenden wie immer für mehrere Projekte (Foto: privat)

Essen. Traditionell um den 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige, ziehen die Sternsinger von Haus zu Haus, segnen die Gebäude und bitten um Spenden für bedürftige Kinder. Träger der bundesweiten Aktion sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein – gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“ stellt die Aktion in diesem Jahr das Thema Kinderarbeit in den Mittelpunkt. Weltweit arbeiten 152 Millionen Kinder, die meisten von ihnen im Beispielland Indien.

Diese 60. Aktion des Dreikönigssingens führte heute (5.1.) eine Gruppe junger Sternsingerinnen und Sternsinger ins Essener Rathaus, wo sie den traditionellen Segensgruß „20*C+M+B+18“ auf die alte Rathaus-Tür schrieben.

Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte die Gäste im Foyer des Rathauses und lud sie zu einem kleinen Empfang in die 22. Etage ein. Mit einer Spende für jede der Sammeldosen dankte er den jungen Essenerinnen und Essenern für ihre Tatkraft bei der Sternsinger-Aktion.

Die Sternsinger im Essener Rathaus (Foto: Elke Brochhagen)

Neuss. Stellvertretend für alle Sternsinger aus Neuss empfing Bürgermeister Reiner Breuer heute anlässlich „Heilige Drei Könige“ rund 40 Mädchen und Jungen aus der Pfarrgemeinschaft Neuss-Mitte. Nach einem Ständchen im Rathausfoyer wurde der Eingang des Neusser Rathauses mit dem Segenspruch versehen.

„Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ heißt das Motto der 60. Sternsinger-Aktion. Im Jahr 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. An der Aktion beteiligen sich Mädchen und Jungen als Sternsinger und zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in etwa 12.000 Pfarrgemeinden. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Sternsinger im Rathaus Neuss (Foto: Stadt Neuss)
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