Dr. Nyamsuren Nasanjargal und Peter Hähnel (Foto: Ulli Dackweiler)

Meerbusch. Chronische Rückenschmerzen und ein ebenso chronisches Schmerzsyndrom plagten Peter Hähnel, als er vor vier Jahren zum ersten Mal in die Sprechstunde von Dr. Nyamsuren Nasanjargal ins St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank kam. Die Fachärztin für Rheumatologie ist zugleich ausgebildete Spezialistin in Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Akupunktur. TCM fußt auf Jahrhunderte altem Wissen und Erfahrungen – und betrachtet den Mensch ganzheitlich.

„Die Haupt-Ursache einer Erkrankung ist nach der TCM eine Störung der Lebensenergie bei den Organen und Meridianen“, erläutert Nyamsuren Nasanjargal. Ihr Therapie-Ziel ist, diese Lebensenergie wieder frei fließen zu lassen, um das Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen. Am bekanntesten in der TCM ist die Akupunktur. Aber auch die chinesische Kräutertherapie, Ernährungs- und Bewegungstherapie gehören dazu.

„Am Anfang jeder Behandlung steht die Diagnose“, macht die Fachärztin ihre Arbeitsweise deutlich. Peter Hähnel litt sowohl an einem Nieren-Yang-Mangelsyndrom als auch an einer ausgeprägten Schmerz-Störung. Um diese aushalten zu können, nahm der 65-Jährige starke Schmerzmittel und bekam Cortison- und Spinalkanal-Spritzen. „Das Nieren-Yang-Mangelsyndrom ist eine der häufigsten Ursachen für chronische Rückenschmerzen“, weiß die Ärztin.

Anfangs fanden Peter Hähnels Behandlungen zweimal pro Woche statt. Dabei setzte Nyamsuren Nasanjargal bei ihm eine Kombination aus Akupunktur, Moxibustion (Erwärmung bestimmter Körperpunkte) und Schröpfen ein. „Durch die Moxibustion wird der Körper gestärkt und die Kälte aus den Meridianen, Oberflächen und Organen vertrieben“, erklärt sie. „Das ist wie ein Energieschub.“

Dreißig Minuten dauert die Behandlung, der sich Peter Hähnel nun alle 14 Tage unterzieht. „Das ist eine herrlich tiefe Entspannung, die sich dadurch einstellt. Ich fühle richtig, wie es mir gut tut.“ Neben dem Wohl-Gefühl durch die Behandlung lässt sich das Ergebnis auch in Fakten belegen: Peter Hähnel ist nun schmerzfrei, benötigt weder Cortison- und Spinalkanal-Spritzen noch Schmerztabletten. „Ich bin rundum zufrieden. Die Behandlung durch Frau Dr. Nasanjargal  hat mir sehr geholfen – und hilft mir weiterhin“, wertet Peter Hähnel das Ergebnis.

Über das Rheinische Rheuma-Zentrum St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank:

Das Rheinische Rheuma-Zentrum St. Elisabeth-Hospital ist eine hoch-spezialisierte Fachklinik für Rheumatologie und Orthopädie. Das Einzugsgebiet der Klinik geht weit über die Grenzen der Region hinaus.

Die Klinik ist eine Betriebsstätte der St. Elisabeth Hospitalgesellschaft Niederrhein mbH. Die St. Elisabeth Hospitalgesellschaft Niederrhein mbH ist eine Einrichtung der St. Franziskus-Stiftung, Münster. Die St. Franziskus-Stiftung Münster ist einer der größten katholischen Krankenhausträger Deutschlands.

Zum Hospital gehören heute vier Kliniken: die Klinik Innere/Rheumatologie (Chefarzt Dr. med. Stefan Ewerbeck und Chefärztin Dr. Stefanie Freudenberg), die Klinik für Orthopädie / Orthopädische Rheumatologie (Chefarzt Privat-Dozent Dr. med. Tim Claßen), die Klinik für Konservative Orthopädie und Schmerzklinik (Chefarzt Dr. med. Florian Danckwerth) und die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin (Chefarzt Dr. med. Daniel Jockenhöfer).

Dazu kommt die Rheuma-Akademie mit einem umfassenden Angebot an Kursen und Vorträgen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von internistischen Rheumatologen, konservativen wie chirurgischen Rheuma-Orthopäden sowie Schmerz- und Physiotherapeuten rundet das Angebot ab. Rund 3.300 Patienten wurden 2016 stationär und rund 23.000 Patienten ambulant behandelt. Das St. Elisabeth-Hospital beschäftigte 150 Mitarbeiter.

Neben dem St. Elisabeth-Hospital gehören zum Verbund in der Region Rheinland das St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort und das St. Irmgardis-Hospital Süchteln. Dr. Conrad Middendorf koordiniert als Geschäftsführer der Region Rheinland die Arbeit und Trägerinteressen der drei Kliniken.

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