Am Heiligen Abend kurz vor der Kinderchristmette brachte Familie Kerezor die beiden Figuren Maria und Josef zu Pater Tobias, der sie freudestrahlend mit dem Jesuskind in die Herz-Jesu Kirche vor dem Altar stellte (Foto: Gemeinde Herz-Jesu)

Duisburg. Zwei Flüchtlinge suchten in Neumühl eine Herberge und fanden an allen Tagen eine Unterkunft.

Ab dem 1. Dezember, waren Maria und Josef in der Neumühler Gemeinde Herz-Jesu unterwegs. Als Flüchtlinge suchten sie jeweils für einen Tag und eine Nacht eine Herberge.

Die beiden Figuren entstammen der Krippe der Gemeinde Herz-Jesu und Pater Tobias schickte Maria und Josef am 1.12. durch Neumühl. Sie hatten ein Pilgerbuch im Gepäck, in das sich die Menschen eintragen konnten, die den beiden eine Herberge geboten hatten. „Für jeden waren zwei Seiten zur freien Gestaltung vorgesehen“, erzählte der Pater. Zudem haben die „Gastgeber“ jeweils auch ein schönes Foto von dem Paar in ihrem Haus gemacht und in das Pilgerbuch eingeklebt und schöne Texte geschrieben.

„Es war eine stille und verborgene Aktion mit besonderen Momenten der Begegnung“, sagte Pater Tobias. Er wusste die ganze Zeit nicht, wo sich Maria und Josef vom 1. bis 23. Dezember aufhielten. „Wir haben gehofft, dass sie am Heiligen Abend in der Krippe unserer Kirche ankommen“, sagte der Prämonstratenser. Familie Niesta war die erste Familie, die Maria und Josef eine Herberge gaben. Am nächsten Tag haben sie dann die beiden Figuren an eine weitere Familie gegeben, die sie natürlich vorher angerufen hatten, ob sie zwei Flüchtlinge aufnehmen könnten. „Das war immer eine schöne Gelegenheit zu einem ausgiebigen Gespräch, das sich sonst nie so ergeben hätte. Es sind diese Momente der Begegnung, wie ich sie mir vorgestellt habe“, erklärt Pater Tobias. „Wir konnten es nicht steuern, wo Maria und Josef eine Unterkunft fanden.

Und der Pater wartete und wartete … am 24.12. auf die beiden Flüchtlinge.

Am Heiligen Abend kurz vor der Kinderchristmette brachte Familie Kerezor die beiden Figuren Maria und Josef zu Pater Tobias, der sie freudestrahlend mit dem Jesuskind in die Herz-Jesu Kirche vor dem Altar stellte.

DANKE an die Herbergsväter und Herbergsmütter und die Herbergsfamilien, dass sie die Flüchtlinge Maria und Josef bei sich aufgenommen haben.

Das Pilgerbuch mit den Fotos und den besinnlichen Texten, liegt in der Herz-Jesu Kirche aus und kann dort gerne eingesehen werden.

In diesem Jahr sagen wir DANKE an:

  • 1.12. Johann und Martina Niesta, Oskarstr. 13
  • 2.12. Karl-Josef und Bärbel Beckers, Brunostr. 20
  • 3.12. Christian und Angelika Woiczinksi, Hagensallee 64
  • 4.12. Familie Haak, Römerstr. 319
  • 5.12. Eveline Jurczyk, Wittbruchstr.18
  • 6.12. Wolfgang von den Heuvel, Holtener Str. 172
  • 7.12. Edith Woiczinski, Hagensallee 64
  • 8.12. Familie Hülemeier. Fikusstr. 85
  • 9.12. Maria und Hans Brzyk, Gerlingst 142
  • 10.12. Margit und Karl-Heinz Dewald, Obermarxloher Str. 114
  • 11.12. Gabi und Georg Phiipps, Theodor-Heuss-Str. 52
  • 12.12. Familie Kretschmer, Theodor-Heuss-Str. 122,
  • 13.12. Bärbel und Albert Kanngießer, Theodor-Heuss-Str. 22
  • 14.12. Hospitzbewegung Duisburg-Hamborn e.V., Taubenstr. 12
  • 15.12. Gerhard und Hildegard Kölven, Ranenbergstr. 19
  • 16.12. Familie Stahlberg- Skrzypczak, Ranenberstr. 18
  • 17.12. Barbara Krock, Maxstr. 6
  • 18.12. KiTa st. Ewaldi, Ewaldistr. 24
  • 19.12. Michael und Gabriele Krock, Gerlingstr 17
  • 20.12. Famiilie Lobascio, Kaiser-Friedrich-Str. 304
  • 21.12. Ev. Kindergarten Lehrerstr. 71
  • 22.12. Familie Pozimmski, Neuhausweg 17
  • 23.12. Familie Kerezor, Fiskustr. 82
  • 24.12. Herz-Jesu Kirche, Holtener Str. 160
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